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Leonardo Centi

Leonardo Centi stammt aus Italien. Er studierte an der Accademia Nazionale di Danza in Rom, am Cunningham Dance Studio in New York und – im Laufe seiner beruflichen Laufbahn – mit Elisabeth Gibiat, die zu seiner Mentorin wurde. Als Solist tanzte Leonardo Centi mit dem Ballet Junior de Genève (Schweiz), dem Ballet Gulbenkian (Portugal), dem Ballet Preljocaj (Frankreich) und der Kompanie NND/Galili Dance (Niederlande). Zu seinem Repertoire als Tänzer gehören darüber hinaus Werke u. a. von Jiři Kylián, William Forsythe, Ohad Naharin, Mauro Bigonzetti, Rui Horta, Tero Saarinen. Als choreografischer Assistent von Itzik Galili studierte Centi dessen Stücke seit 2009 weltweit ein: u. a. für das Staatsballett Berlin, das Ballett Zürich, das Ballet de L’Opéra National de Bordeaux, die Les Ballets de Monte Carlo, die Rambert Dance Company, die Compañia National de Danza de Madrid, die Contemporary Dance Company of Cuba, die Kibbutz Contemporary Dance Company, das Danish Dance Theatre, das Ballett Augsburg. Als Lehrer hat Centi Junior-Kompanien und an professionellen Ausbildungsschulen unterrichtet, wie an der Ballet Junior de Genève, an Codarts, am Conservatorio Superior de Danza de Madrid María de Ávila, der Fundaçión Universidades y Enseñanzas superiors de Castilla y León. Außerdem gab er Workshops in Italien, Spanien und Israel. Sein Staatliches Unterrichtsdiplom (Diplȏme d’Ètat) erhielt er am Centre National de la Danse in Paris. Seine eigenen Choreografien – Un je ne sais quoi, Tale of Tail, Une après-midi – basieren auf der Recherche mit Andréine Bel zu der Idee vom „moment désisif“ („entscheidenden Moment“) und wurden am Centre Chorégraphique National d’Aix-en-Provence uraufgeführt. Centi entwickelt seine Arbeit über somatische Praktiken, Therapien und Bewegung weiter. In Aix-en-Provence nahm er außerdem Gesangsunterricht bei Carlos Belbey am Atelier Lyrique Maria Malibran und wurde 2006 mit dem renommierten Stipendium des A.F.D.A.S. ausgezeichnet, das ihm ermöglichte am Conservatoire Darius Milhaud Stimmtechnik und Musik zu studieren. Darüber hinaus nahm er Schauspielunterricht bei Alain Simon am Théâtre des Ateliers, wo er 2009 erstmals als Schauspieler in John Giornos Tout le monde est une déception totale auftrat. 2011 wirkte er dort in dem Stück Le Lit von Alain Simon mit. Mauro de Candia engagierte Leonardo Centi mit Beginn der Spielzeit 2014/2015 als Trainingsleiter und choreografischen Assistenten in die Dance Company des Theater Osnabrücks.

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