TIMO DENTLER

Timo Dentler, geboren in Ulm, studierte von 1990 bis 2000 Bühnenbild an der Kunstakademie Düsseldorf bei Karl Kneidl, dessen Meisterschüler er 1999 wurde. 1996 erhielt er den Markus-Lüpertz-Preisder Kunstakademie Düsseldorf. Erste Engagements führten ihn von 1992 bis 1998 als Bühnenbild- und Kostümbildassistent ans Berliner Ensemble, an die Oper Frankfurt, die Wiener Festwochen und die Münchner Kammerspiele. Er arbeitete dabei u.a. mit Karl Kneidl, Peter Zadek und Peter Palitzsch zusammen.

Seit 1999 arbeitet Timo Dentler international als Bühnen- und Kostümbildner, darunter in Häusern wie die Staatsoper Stuttgart, das Zürcher Schauspielhaus, die Bregenzer Festspiele, das Nationaltheater Mannheim, das Staatstheater Nürnberg, das Badische Staatstheater Karlsruhe, das Düsseldorfer Schauspielhaus, das Kölner Schauspielhaus, das Staatstheater am Gärtnerplatz München, das Centraltheater Leipzig, das Staatstheater Mainz, das Staatstheater Wiesbaden sowie die Theater in Darmstadt, Magdeburg, Augsburg, Bremen, Bern, Luzern, Freiburg, Cottbus und Osnabrück.

Seit 2002 verbindet ihn eine enge Zusammenarbeit mit Okarina Peter, mit der er gemeinsam 2009, 2011 und 2013 von der Fachzeitschrift Opernwelt als bester Bühnenbildner und 2011 als bester Kostümbildner nominiert wurde.

An der Semperoper Dresden debütierte er  2011 mit der Ausstattung für SIMPLICIUS SIMPLICISSIMUS. In den Jahren darauf folgten dort Bühnenbild und Kostüme für Ernst Kreneks DAS GEHEIME KÖNIGREICH , die Uraufführung KARL MAY, RAUM DER WAHRHEIT von Manos Tsangaris und Marcel Beyer und R. HOT BZW. DIE HITZE von Friedrich Goldmann.

Zuletzt entwarf er Bühne und Kostüme für LA FORZA DEL DESTINO am Staatstheater Wiesbaden und für Händels SIORE bei den Internationalen Händefestspielen Göttingen, IL BARBIERE DI SIVIGLIA an der Oper Graz, DER ZWERG am Theater Chemnitz, NEXT TO NORMAL am Theater Dortmund sowie – gemeinsam mit Peter Konwitschny LADY MACBETH von Mzensk an der Königlichen Oper in Kopenhagen. 

Künftige Projekte führen ihn mit Peter Konwitschny an das Staatstheater Nürnberg und die Oper Göteborg mit BORIS GODUNOW.

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