DENYS PROSHAYEV

Denys Proshayev, im weißrussischen Brest geboren, wurde bei Professor Vladimir Krainev, einem Meisterschüler von Heinrich Neuhaus, an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover ausgebildet. Darüber hinaus wirkte Denys Proshayev über mehrere Jahre als Assistent in Vladimir Krainevs Meisterklasse in Hannover. Gleichzeitig ließ sich Proshayev bei Prof. Eiji Oue zum Kapellmeister ausbilden.

Mit dem 1. Preis beim ARD-Musikwettbewerb 2002 folgte für den jungen Pianisten der internationale Durchbruch und Einladungen von zahlreichen namhaften Orchestern, darunter die Münchner Philharmoniker, das Dänische Nationalorchester, die Radiosinfonieorchester des HR, WDR, MDR, SWR und NDR, die Tschechische Philharmonie, die Kremerata Baltica, das Orquestra Simfònica de Barcelona, die Osaka und die St. Petersburger Philharmoniker.

Zu seinen Kammermusikpartnern zählten Veronika Eberle, Arabella Steinbacher, Daniel Müller-Schott und das Quarteto Casals. Im Rahmen des Projektes "b. 10“ des Ballett am Rhein 2011/12 übernahm er auf Einladung von Martin Schläpfer den Klavier-Solopart in der Musik für Klavier und Orchester von Alfred Schnittke.

Er erhielt u. a. den begehrten Solistenpreis der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern und wurde mit dem Wilhelm Weichsler Musikpreis der Stadt Osnabrück ausgezeichnet. Er gehört der Internationalen Rachmaninow-Gesellschaft e. V. als dessen Präsidiumsmitglied an. 

Daneben wirkt Denys Proshayev als Dirigent. Er stand u.a. am Pult des Preußischen Kammerorchesters, des Nationalen Philharmonischen Orchesters der Ukraine, des Mazedonischen Philharmonischen Orchesters, des Philharmonischen Kammerorchesters Berlin. Von 2011 bis 2013 arbeitete er mit dem Philharmonischen Orchester Lviv (Lemberg) als dessen Erster Gastdirigent zusammen. Neben Aufführungen von zahlreichen symphonischen Kompositionen leitete Proshayev einige konzertante Opernproduktionen.

Seine CD mit Werken von Jean-Philippe Rameau, erschienen 2006 bei Sony, erntete von Musikliebhabern und der Fachpresse höchstes Lob und wurde von „Die Zeit“ - neben CDs von Evgeny Kissin, Midori und Mariss Jansons - in die eigene Klassik-Genuss-Edition aufgenommen und darüber hinaus als eine der „100 besten Klassik CDs“ ausgezeichnet.

Er trat u. a. mit dem Konzerthausorchester Berlin, den St. Petersburger Philharmonikern, dem Kiewer Kammerorchester, dem Staatsorchester Mainz und dem National Philharmonic of Ukraine auf. Er war Teil der Produktion mit Martin Schläpfer und dem Ballett am Rhein "b. 22" mit Klavierwerken von Alexander Skrjabin und Ferenz Liszt. Außerdem nahm der Künstler an der Friedenstournee des Osnabrücker Sinfonieorchesters unter der Leitung von Andreas Hotz durch die Russische Föderation, Belarus und Ukraine teil, welche in Kooperation mit dem Auswärtigem Amt Berlin organisiert wurde.

In der Konzertsaison 2015/2016 arbeitete Denys Proshayev erneut mit Martin Schläpfer und dem Ballett am Rhein bei "b. 27" auf Klaviermusik von J. S. Bach und L. van Beethoven in Düsseldorf. Außerdem arbeitete er bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen, bei mehreren führenden Sinfonieorchestern und veranstaltete mehrere Klavierabende und Auftritte im Klavierduo mit Nadia Mokhtari u.a. in Berlin, Bonn, Duisburg und Lyon. Zudem nahm Denys Proshayev seit Beginn der Saison 2015/2016 die Tätigkeit  als Studienleiter/Kapellmeister und Assistent des Generalmusikdirektors am Theater Osnabrück auf.

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