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Marie-Christine Haase

Die lyrische Koloratursopranistin Marie-Christine Haase ist seit der Spielzeit 2014/15 festes Ensemblemitglied des Staatstheaters Mainz und debüterte dort in der deutschen Erstaufführung "Perela-Uomo di fumo" von Pascal Dusapin, als Gilda in Verdi´s Rigoletto, sowie als Infantin Donna Clara in "Der Zwerg" von Alexander Zemlinsky. In der Spielzeit 2016/17 wird die Sopranstin dort als Adalgisa in Bellini´s "Norma" (Critical Version) und als Titania im "Midsummernightsdream" von Benjamin Britten zu hören sein. Ebenso debütiert sie 2016/17 in der Rolle der Königin der Nacht in der Osnabrücker "Zauberflöte" unter der Regie von Alexander May.

Marie-Christine Haase begann ihre musikalische Laufbahn mit 9 Jahren an der Klarinette und studierte dies zusätzlich zu ihrem Hauptfach Gesang an der Hochschule für Künste in ihrer Geburtsstadt Bremen. Nach Studien in den Gesangsklassen von Prof. Gabriele Schreckenbach, Prof. Thomas Mohr und Prof. Krisztina Laki diplomierte die junge Sopranistin 2012 mit Bestnote.

Schon während der Bremer Studienzeit gelang Marie-Christine Haase nach hochschulinternen Opernproduktionen und eigenständiger Konzerttätigkeit der Schritt auf die Opernbühne. So sang sie 2011 im Stadttheater Bremerhaven die Erste Hexe in "Dido und Aenes" (Purcell), sowie kurz darauf die Papagena in Mozarts "Kleine Zauberflöte" bei den Eutiner Festspielen. Nach ihrem darauffolgenden Gastengagement als Zerlina in "Don Giovanni"(Mozart) an den Städtischen Bühnen Osnabrück, wurde sie 2011 fest ins dortige Ensemble aufgenommen. In Osnabrück sang Marie-Christine Haase viele Fachpartien wie Adina/Giannetta in Donizetti´s "L´Elisir d´amore", die Rolle der Musette in Puccini´s "La Boheme", Eurydike in der Offenbach-Operette "Orpheus in der Unterwelt", Zeller´s Christel im "Vogelhändler", Juliette Vermont in "Der Graf von Luxemburg" von Léhar, die Mistress im Andrew Lloyd Webber-Musical "Evita", die Nachtigall in der Oper "Die Vögel" von Walter Braunfels, sowie die Sopran-Partien in Bach´s Johannespassion und im "Requiem" von Gabriel Fauré. Besondere Aufmerksamkeit erlangte die Sopranistin durch ihre Darstellung in der Titelrolle Simplicius Simplicissimus (in Osnabrück und in Mainz) in Karl Amadeus Hartmann´s gleichnamiger Oper, sowie in der Uraufführung "Das große Heft" von Sidney Corbett. Sie arbeitete mit Regisseuren wie Jochen Biganzoli, Elisabeth Stöppler, Lydia Steier, Marcel Keller, Yona Kim, Markus Bothe, Guillermo Amaya, Floris Visser und Alexander May.

Marie-Christine Haase zählt zu den besten Nachwuchskünstlern der Deutschen Arbeitsvermittlung (ZAV), erreichte 2010 die Finalrunde beim deutschen Bundeswettbewerb für Gesang in Berlin und wurde 2013 in der Zeitschrift "Opernwelt" in der Kategorie Nachwuchssängerin des Jahres nominiert.

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