Marcel Keller

Nach langjähriger Assistenz bei Jürgen Rose arbeitete Marcel Keller ab 1985 als Bühnenbildner an den Münchner Kammerspielen, dem Schillertheater Berlin, dem Bremer Theater, der Oper Leipzig und der Comédie Française, wo er mit dem Regisseur Alexander Lang Le Prince de Hombourgh, Nathan le Sage und Faust realisierte. Seit 1993 führt er auch Regie, u. a. am Staatstheater Stuttgart, am Residenztheater München, am Neumarkt Theater Zürich und am Theater Basel. Im Winter 2006 präsentierte er im Leopold-Hoesch-Museum seiner Geburtsstadt Düren eine Werkschau und ein Mini-Theaterfestival unter dem Titel „Bühne Museum“. Seit der Spielzeit 2007/08 arbeitet Marcel Keller regelmäßig am Theater Augsburg als Regisseur und Bühnenbildner, wichtige Arbeiten waren u. a. Bunbury oder Ernst sein ist wichtig (Inszenierung und Bühne, 2007), Warten auf Godot (Inszenierung, Bühne, Kostüme, 2008), Die Zauberflöte (Inszenierung, Bühne, 2009), Ronja Räubertochter (Inszenierung, Bühne, Kostüme, 2009), Die Kunst der Komödie (Inszenierung, Bühne, 2010) sowie Die Abseitsfalle (Inszenierung, Bühne, 2011). Auch am Theater Osnabrück ist Marcel Keller regelmäßig als Regisseur und Bühnen- und Kostümbildner tätig – u. a. inszenierte er 2007 The Fairy Queen, 2008 Harold und Maude sowie 2010 Groupie. In der Spielzeit 2011/12 wird er im Theater am Domhof die Operette Der Graf von Luxemburg von Franz Lehár inszenieren und das Bühnenbild für diese Produktion entwerfen.

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