Yona Kim

Yona Kim, geboren in Südkorea, studierte Theaterwissenschaft, Philosophie, Germanistik sowie Kunstgeschichte in Wien und promovierte über Ingeborg Bachmann. Neben ihrem Studium absolvierte sie eine Tanzausbildung. Heute arbeitet sie sowohl als Librettistin, etwa für die Komponistin Adriana Hölszky, als auch als Regisseurin. Sie inszenierte u. a. Monteverdis Il combattimento, Sciarrinos Infinito nero und Mozarts Zaide an den Wuppertaler Bühnen oder Theodor Fontanes Effi Briest in einer eigenen Bühnenfassung am Theater Heilbronn. Für ihre Inszenierung von Giuseppe Verdis La Traviata (Theater Erfurt/Theater Chemnitz) erhielt sie den Zuschauerpreis der Gesellschaft der Theater- und Musikfreunde. Es folgten u. a. Giacomo Puccinis Madama Butterfly und Gaetano Donizettis Lucia di Lammermoor am Theater Augsburg oder Tschaikowskis Eugen Onegin am Theater Bern. Für ihre Inszenierung von Chaya Czernowins Oper Pnima an der Staatsoper Stuttgart wurde Yona Kim für den Deutschen Theaterpreis „Der Faust“ 2011 in der Kategorie Regie Musiktheater nominiert. Zuletzt führte sie u. a. Regie in Richard Wagners Tristan und Isolde am Staatstheater Braunschweig sowie in Puccinis Manon Lescaut am Theater Freiburg. Zu ihren zukünftigen Projekten gehört die Inszenierung von Mama Dolorosa im Auftrag der 13. Biennale, der ersten Oper der koreanischen Komponistin Eunyoung Kim, zu der Yona Kim das Libretto verfasste. Am Theater Osnabrück inszeniert Yona Kim in der Spielzeit 2011/12 Giuseppe Verdis Aida.

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