Daniel Inbal

Daniel Inbal studierte Klavier an der Hochschule für Musik Hannover bei David Wilde sowie Dirigieren bei Leopold Hager an der Hochschule für Musik Wien. Weitere wichtige Lehrer waren Gianluigi Gelmetti und Konrad Leitner. Von 2003 bis 2006 war er Chefdirigent des Preußischen Kammerorchesters. In dieser Zeit war er auch als musikalischer Assistent Leopold Hagers an der Volksoper Wien tätig. 2006 folgte ein Engagement als 1. Kapellmeister an das Stadttheater Bern. Neben vielen Gastdirigaten im In- und Ausland – z.B. oftmals beim Staatsorchester Braunschweig, dem Deutschen Symphonieorchester Berlin, dem Gürzenich-Orchester und dem WDR Sinfonieorchester Köln – leitete er an der Opéra National du Rhin in Straßburg eine Neuproduktion von Ariadne auf Naxos und debütierte an der Israel Opera mit Madama Butterfly. 2010 leitete er die Uraufführung der Oper Rage of Life von Elena Kats-Chernin mit Libretto und Regie von Igor Bauersima an der Flämischen Oper Antwerpen sowie in Osnabrück, wo er in der Spielzeit 2009/2010 engagiert wurde, die Uraufführung Neda – Der Ruf von Nader Mashayekhi. Zu seinen Osnabrücker Produktionen zählen u. a. Aida, Carmen, Il Barbiere di Siviglia, L'elisir d'amore, Die Csárdásfürstin, Der Graf von Luxemburg, die Tanzproduktionen Requiem und Sacre sowie die deutsche Erstaufführung Dvořáks Vanda und das Pasticcio aus Telemanns und Legrenzis Germanicus Vertonungen. Daneben gastierte er in jüngerer Zeit mit Parsifal erneut an der Flämischen Oper, wo er diese Saison auch die Uraufführung von Sidi Larbi Cherkaouis Choreographie Fall mit Musik von Arvo Pärt leitet, und dirigierte eine Neuproduktion von Massenets Thaïs am Theater Lübeck. In der aktuellen Spielzeit stehen als Premieren Brittens Owen Wingrave und Dostals Berliner Operette Clivia auf dem Programm. 

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