Christine Eder
Christine Eder, geboren 1976 in Linz, studierte zunächst Politikwissenschaft, Publizistik, Theaterwissenschaft und Philosophie in Wien und arbeitete u. a. als Regieassistentin am Theater Phönix Linz und am Schauspielhaus Wien. 2001 bis 2005 studierte sie Schauspielregie an der Universität Hamburg und assistierte währenddessen bei der Ruhrtriennale (Hollywood-Elegien, Inszenierung: Schorsch Kamerun). Nach Beendigung des Studiums inszenierte sie Antigone von Sophokles am Thalia Theater Hamburg, Leonce und Lena und Dantons Tod von Georg Büchner am Theaterhaus Jena. Am Münchner Volkstheater inszenierte sie bisher u. a. Frühlings Erwachen von Frank Wedekind, Verbrennungen von Wajdi Mouawad, die Uraufführung von Eros nach dem Roman von Helmut Krausser und Die Orestie von Aischylos. Am Schauspielhaus Graz führte sie u. a. Regie bei SONNE, WOLKE, Amerika von Bernhard Studlar, Der Zerrissene von Johann Nestroy, Wie der Soldat das Grammaphon repariert von Saša Stanišić und Arsen und Spitzenhäubchen von Joseph Kesselring sowie bei Das ewige Leben nach dem Roman von Wolf Haas am Schauspielhaus Graz. Am Theater Konstanz schließlich inszenierte sie in der Spielzeit 2010/11 Geierwally in einer Bearbeitung von Theresia Walser und Karl-Heinz Ott. Am Theater Osnabrück wird Christine Eder in der Spielzeit 2011/12 bei Pension Schöller Regie führen.

