Felix Meyer-Christian
Felix Meyer-Christian wurde 1979 in Lüneburg geboren. Nach dem Wehrdienst und einer Weltreise schloss er sein Studium der Geographie, des Völkerrechts und des Umweltmanagements in Berlin (Humboldt Universität zu Berlin und Freie Universität Berlin) und Lissabon 2007 mit dem Diplom ab. In dieser Zeit machte er diverse Praktika in Asien, sowie Süd- und Nordamerika im Bereich Entwicklungszusammenarbeit, Klimaschutz und Katastrophenvorsorge mit der Deutschen Gesellschaft für technische Zusammenarbeit (GTZ). Er inszenierte u. a. 2007 Lulu frei nach F. Wedekind an der Studiobühne Ritterstrasse Berlin, 2008 kleinere Arbeiten in der Reihe Angst.Rausch in der Schmidtstrasse des Schauspiel Frankfurts, Vor dem Panda beim KALTSTART-Festival Hamburg 2008, sowie Hero.Change.Whatnot beim FINALE 2009 im Rangfoyer des Deutschen Schauspielhauses Hamburg. 2009 gründete er die freie Theatergruppe costa compagnie, mit der er seitdem regelmäßig arbeitet. Außerdem zeigt er performative und installatorische Arbeiten im Kollektiv RUBIKON in Hamburg. Seit2008 studiert Felix Meyer-Christian Regie an der Theaterakademie Hamburg. Im Rahmen der Studienprojekte II+III inszenierte er 2010 Motortown oder Heimkehr nach Simon Stephens und 2011 Das Erdbeben in Chili oder die Stutthof-Häftlinge. Die costa compagnie wurde mit den Arbeiten Faust II – Ende, Motortown oder Heimkehr und Sturm eingeladen zu Festivals am Maxim Gorki Theater Berlin, zum OUTNOW-Festival in Bremen und zum „Your Chance Festival“ in Moskau. Am Theater Osnabrück inszeniert er im Rahmen der Spieltriebe 4 die Uraufführung von Letizia Russos Hundegrab.

