Kaspar Wimberley
Kaspar Wimberley arbeitet als Bühnenbildner, Regisseur und Interventionskünstler, mit Schwerpunkt auf ortsspezifischen und kontextbezogenen Projekte, in denen er alternative Strategien für die Interaktion mit dem Zuschauer und neue Formen der künstlerischen Zusammenarbeit untersucht. Seine Arbeit beginnt immer mit dem Ort und einem Prozess der Beobachtung und des Dialogs, der die vorgefundenen architektonischen, soziopolitischen, geografischen, mythologischen und historischen Hintergründe analysiert und eventuell darauf reagiert. Seine Projekte sind subversiv, in ihrer Art vergänglich oder temporär; spielerische Auseinandersetzungen, die die Geschichte und Wahrnehmung einer bestimmten Aktion oder eines gegebenen Ortes neu definieren. Seine jüngsten Arbeiten beinhalten die Arbeitswoche ne travaillez jamais am Staatstheater Stuttgart, die Intervention the 11 days of creation für das Festival der Regionen, ein Projekt für X- Wohnungen im Rahmen der Schillertage in Mannheim, das experimentelle Theaterprojekt Cold Calls in Stuttgart und die Intervention Masterplan für den „steirischen herbst“ in Graz. Ende 2011 wird er das experimentelle Opernprojekt Rigoletto24 als Teil der Eröffnungsfeier der neuen Stadtbücherei in Stuttgart uraufführen. Am Theater Osnabrück entwarf Kaspar Wimberley 2005 das Bühnenbild von Sechs Tanzstunden in sechs Wochen, das 2011/12 als Wiederaufnahme zu sehen sein wird.

