Michael Helle

Geboren 1952. Michael Helle studierte Theaterwissenschaft an der Theaterhochschule Hans Otto in Leipzig und arbeitete in den achtziger Jahren als fester Regisseur drei Jahre an den Bühnen der Stadt Gera und fünf Jahre am Kleist-Theater Frankfurt/Oder. 1989 reiste er in den Westen aus. Michael Helle inszenierte als freier Regisseur, bevor er Schauspieldirektor am Staatstheater Mainz (1996 bis 1999) und am Theater Aachen (2000 bis 2005) wurde. Wichtige Inszenierungen in diesen Jahren waren unter anderem Shakespeares Sommernachtstraum und Armut, Reichtum, Mensch und Tier von H.H. Jahnn in Mainz sowie Othello, Venedigs Neger in Aachen, wo auch seine ersten Operninszenierungen zu sehen waren, wie zum Beispiel Die toten Augen von E. d'Albert, Eugen Onegin von P. Tschaikowski und Die Entführung aus dem Serail von W. A. Mozart. Seit 2005 arbeitet Michael Helle als freier Regisseur an verschiedenen Theatern, unter anderem am Staatstheater Darmstadt (Hamlet von W. Shakespeare, Der Menschenfeind von Molière, Medea von F. Grillparzer) und am Theater Bonn (Sonja Mushkat von S. Liebrecht, Hexenjagd von A. Miller). Außerdem unterrichtet er an der Folkwang Universität der Künste Essen / Studiengang Schauspiel Bochum. Das Leben des Galilei von B. Brecht ist seine erste Inszenierung am Theater Osnabrück.

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