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ERNST BECHERT

Ernst Bechert (*1958 in Würzburg) studierte Komposition an der Musikhochschule Hamburg bei Ulrich Leyendecker und in Italien bei Luciano Berio, daneben Mathematik und Musikpädagogik.
Er erhielt zahlreiche Kompositionsaufträge vom Deutschen Sinfonieorchester Berlin, Scharoun-Ensemble, NDR, WDR, Radio Bremen, dem Kulturzentrum Kampnagel Hamburg, dem A*DEvantgarde-Festival München u.a. und arbeitete mit Musikern wie Heiner Goebbels, Marc Ribot, Christian Wolff, Riccardo Chailly und Arturo Tamayo zusammen. Neben Orchesterwerken und Kammermusik schrieb er mehrere Werke für Musiktheater (u.a. DER SCHMUTZ, uraufgeführt auf der Münchner Biennale für Musiktheater).
Er komponierte einige Filmmusiken und rund 90 Bühnenmusiken für Theater in Deutschland und den Nachbarländern, in Zusammenarbeit mit den Regisseurinnen Barbara Bilabel, Gisela Höhne, Alize Zandwijk, den Regisseuren David Mouchtar-Samorai, Kay Neumann und anderen.

Er erhielt mehrere Kompositionspreise: unter anderem den Projektförderpreis des RSO Berlin 1984, den Preis der GEMA-Stiftung für Orchesterkomposition 1985, Preis der „Tribune Internationale des Compositeurs" Paris 1985, das Villa-Massimo-Stipendium in Rom 1993, die Auszeichnung des Netzwerks "Junge Ohren" 2007.
Bis 2006 lehrte er Komposition an der Musikhochschule Mannheim.
Als Pianist und Posaunist spielt er in verschiedenen Ensembles, u.a. bei der Micro-Oper München, der Hamburger Brassband "Tuten & Blasen" und bei der von ihm mitbegründeten "Komponistenverschwörung". Seit 2015 ist er im Leitungsteam des Hamburger Festivals für experimentelle Musik "klub katarakt".

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