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Annette Pullen

Annette Pullen wurde 1974 in Gelsenkirchen geboren. Nach dem Studium der angewandten Theater- und Literaturwissenschaften in Gießen war sie von 1999 bis 2000 als Regieassistentin am Stadttheater Gießen und von 2000 bis 2003 ebenfalls als Assistentin am Thalia Theater engagiert. Danach inszenierte sie u. a. am Thalia Theater Hamburg (u. a. Dog Eat Dog von Nuran Calis und Glasmenagerie von Tennessee Williams), Schauspiel Hannover, Schauspiel Essen (u. a. Schillers Die Räuber und Jugend ohne Gott von Ödön von Horváth), Theater Magdeburg (u. a. Wandernutten von Theresia Walser und Die Leiden des jungen Werther nach Goethe), am Staatstheater Stuttgart (Fremdes Haus von Dea Loher und Kein Schiff wird kommen von Nis-Momme Stockmann), am Nationaltheater Weimar sowie am Deutschen Theater Berlin (DNA von Dennis Kelly). 2007 wurde ihr der Dr.-Otto-Kasten-Preis, der Förderpreis der Deutschen Intendanten, verliehen. 2011 bis 2015 war Annette Pullen Leitende Schauspielregisseurin am Theater Osnabrück. Ihre Inszenierung Eine Stille für Frau Schirakesch von Theresia Walser wurde 2012 zu den Autorentheatertagen am Deutschen Theater Berlin eingeladen, die Uraufführung Ich wünsch mir eins von Azar Mortazavi wurde 2013 ebenfalls zu den Autorentheatertagen sowie zu den Mülheimer Theatertagen eingeladen. In der Spielzeit 2013/14 inszenierte Annette Pullen Peter Lunds Elternabend am Theater Freiburg. Am Theater Osnabrück setzte sie in der Saison 2012/13 Die Mittagsfrau sowie in der Spielzeit 2013/14 Ibsens Die Wildente und Shakespeares Macbeth in Szene. 2014/15 inszenierte sie Der gute Mensch von Sezuan und Der Schimmelreiter sowie Sammy und die Nacht und Endstation Sehnsucht. 2015/16 inszenierte Annette Pullen am Theater Osnabrück die Uraufführung Extrem laut und unglaublich nah sowie Die Möwe, 2016/17 wird sie bei der Uraufführung von Rebekka Kricheldorfs Bearbeitung des Don Quijote Regie führen.

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