Thomas Kienast

Kienast_Thomas_360x240Thomas Kienast wurde 1965 in Aschersleben/ Sachsen-Anhalt geboren. 1987 bis 1991 absolvierte er eine Schauspielausbildung an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin - Außenstelle Rostock. 1991 bis 1998 folgte ein erstes Engagement am Deutschen Theater Göttingen. Hier spielte er u. a. Stanley Kowalski in Endstation Sehnsucht von Tennessee Williams, Malvolio in Shakespeares Was ihr wollt, Carlos in Goethes Clavigo, Edmund in König Lear von Shakespeare und den Sohn in dem gleichnamigen Stück von Hasenclever. Seine Regisseure in Göttingen waren u. a. Eva Diamantstein und Thomas Krupa. 1998 bis 2002 war er am Hessischen Staatstheater Wiesbaden engagiert, wo er u. a. den Jason in Medea von Euripides (Inszenierung: Andreas von Studnitz), den Snob im gleichnamigen Stück von Sternheim, Helmer in Ibsens Nora und Mercutio in Shakespeares Romeo und Julia (Inszenierung: Daniel Karasek) spielte. Danach folgten Gastengagements u. a. am Theater Freiburg (als Illo in Schillers Wallenstein), 2004 bis 2006 trat er wiederum ein Festengagement am Staatstheater Mainz an. Hier spielte er u. a. den Amphytrion in Kleists gleichnamigen Stück, Saladin in Lessings Nathan der Weise, Victor Chandebise in Feydaus Floh im Ohr, wiederum den Jason in Medea und Philinte in Molières Menschenfeind. Er arbeitete mit den Regisseuren Irmgard Lange, Janusz Kica, Bettina Brunier, Marc von Henning und Christian Tschirner. Seit 2006 war er als frei arbeitender Schauspieler tätig, mit Engagements u. a. in Hamburg, Dresden, Baden-Baden, Karlsruhe, Berlin und am Theater Bremen (in der Uraufführung von Tankred Dorsts Künstler, Inszenierung: Christian Pade).
Seit der Spielzeit 2011/12 ist Thomas Kienast Ensemblemitglied am Theater Osnabrück.

In der Spielzeit 2011/12 bis jetzt zu sehen als

Das ist das Ergebnis eures Übermuts, denn nicht wir Griechen straften,
nein, die Götter waren es - sie selbst! - die diese Stadt vernichteten.

Menelaos, Tod einer Hündin, nach Euripides

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