Osnabrücker Symphonieorchester

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In meinem vierten Jahr als Generalmusikdirektor des Theaters Osnabrück freue ich mich, gemeinsam mit Ihnen in eine neue ereignisreiche und aufregende Spielzeit aufzubrechen. Nach den bedeutenden Konzertreisen des Osnabrücker Symphonieorchesters nach Wolgograd, Moskau, Kiew und Minsk werfen wir in dieser Saison den Blick auf künstlerische Fernwege diverser Komponisten.

Mit Richard Strauss’ Alpensinfonie dürfen Sie ein epochales Werk und zugleich die berühmteste symphonische Reisebeschreibung erleben oder sich von der sehnsüchtigen Melancholie nordischer Komponisten wie Edvard Grieg und Jean Sibelius faszinieren lassen. Wir folgen in dieser Spielzeit sinngemäß dem chinesischen Sprichwort: „Ein Weg entsteht, wenn man ihn geht.“ Auf solch unberührte Pfade wagen wir uns mit Rudi Stephans spätromantischer Musik für Orchester oder begeben uns mitten in die prachtvolle Welt des Ancien Régime mit einem Barockkonzert, das von der Geigerin und Barockspezialistin Swantje Hoffmann geleitet wird.

Inspirierende Begegnungen erwarten uns sicherlich mit zwei der gefragtesten Instrumentalisten der Gegenwart. Bernd Glemser wird mit Gershwins Klavierkonzert bei uns zu Gast sein und Isabelle van Keulen sich mit Beethovens Violinkonzert vorstellen. Darüber hinaus setzen wir unseren Zyklus mit Schumann-Sinfonien mit seiner Vierten fort, nachdem wir die Spielzeit mit der wegweisenden 7. Sinfonie von Ludwig van Beethoven
eröffnet haben.

Unser letztes Sinfoniekonzert im Dom setzt sich schließlich mit dem Ausgangspunkt dieses weiten Weges auseinander, der in keinem Werk eindringlicher vertont wurde als in Joseph Haydns Die Schöpfung.

Beste Voraussetzungen also, sich mit Vergnügen
und Freude in eine mitreißende und aufregende
Saison zu stürzen!

Herzlich,
Ihr Andreas Hotz
Generalmusikdirektor