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4. SINFONIEKONZERT - 17/18

TOD UND LEBEN

Osnabrücker Musikpreis 2017 – ermöglicht durch die Felicitas und Werner Egerland-Stiftung

Ursprünglich für Klavier solo entstanden, ist Feruccio Busonis BERCEUES ÉLÉGIAQUE geprägt von Busonis Trauer über den Tod seiner Mutter im Jahre 1909. Darauf verweist nicht zuletzt der Untertitel „Des Mannes Wiegenlied am Grab seiner Mutter“. In der orchestrierten Fassung wurde es zwei Jahre später durch die New Yorker Philharmoniker unter der Leitung von Gustav Mahler uraufgeführt. Busoni, der musikalisch zum einen durch seinen Vater, der ein italienischer Klarinettenvirtuose war, zum anderen durch seine Mutter, eine deutschstämmige Pianistin, geprägt war und seinen eigenen Weg zwischen beiden Traditionen gesucht und gefunden hat, rückt in dieser Spielzeit auch im Musiktheater mit seiner bedeutendsten, 1925 uraufgeführten Oper DOKTOR FAUST in den Blickpunkt.


1901 kam es zur Uraufführung der 2. Sinfonie des faszinierenden russischen Komponisten Alexander Skrjabin, der vor allem in seinen späteren Werken Mystizismus und synästhetische Konzepte vereinte. Die 2. Sinfonie ist verglichen mit späteren Werken noch relativ klassisch strukturiert. Nachdem er kurz zuvor eine Reihe von an Chopin angelehnten Klavierwerke geschrieben hatte, hallen auch in dieser Komposition noch die musikalischen Ideen Tschaikowskis, Richard Strauss’ oder auch Wagners nach.


Zur Auswahl für den oder die Preisträger*in des Osnabrücker Musikpreises, der durch die Felicitas und Werner Egerland-Stiftung ermöglicht wird, stehen in diesem Jahr die Kategorien Oboe, Klavier und Gitarre bei den Finalausscheidungen des ARD-Musikwettbewerbs.

BESETZUNG

Solist*in Preisträger*in des Osnabrücker Musikpreises 2017
Dirigent Andreas Hotz

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