DAS GESCHENK DES WEISSEN PFERDES

DAS GESCHENK DES WEISSEN PFERDES

von Rudolf Herfurtner


für alle ab 8 Jahren

Der Junge Tasi lebt mit seinen Großeltern in der mongolischen Steppe, in einem Jurtezelt, das von wilden Winden gebeutelt wird, wenn der Frühling kommt. Sein Großvater Ulan hat fest versprochen, von seinem Krankenlager aufzustehen, wenn die Eisschollen im Fluss aufbrechen – aber er ist sehr schwach. Um Tasi abzulenken, beginnen die Großeltern, für ihn zu erzählen: Die Geschichte des Hirten Suhe, der nach dem Tod seines Herrn ein kränkliches weißes Pferdchen erbt. Selbst in größter Not lässt Suhe sein Pferdchen nicht allein und schließlich verwandelt sich das schwache Tier zu einem wunderbaren, stattlichen Pferd. Doch vor dem großen Reitturnier, dessen Sieger sogar die Prinzessin zur Frau bekommen soll, wird Suhe und seinem Pferd übel mitgespielt … Tasi und seine Großeltern geraten in den Sog der mitreißenden Geschichte, die dem Hirten und dem Jungen gleichermaßen Kraft gibt und Hoffnung verspricht. Das Geschenk des weißen Pferdes ist bereits das vierte Stück des bekannten Kinder- und Jugendbuchautors Rudolf Herfurtner, das am Theater Osnabrück aufgeführt wird. Henrike Vahrmeyer, die 2009 bei der OSKAR-Produktion In 80 Tagen um die Welt Regie führte und seit 2011 künstlerische Leiterin des Bremer Figurentheaters Mensch, Puppe! ist, inszeniert zum zweiten Mal in Osnabrück.

Fotos: Uwe Lewandowski

Die Vorstellung dauert ca. 55 Minuten, ohne Pause


Medien

Besetzung

Inszenierung Henrike Vahrmeyer
Bühne/Kostüme Katja Fritzsche
Musik Franko Frankenberg
Mongolischer Kehlkopfgesang Kolja Simon
Dramaturgie Stefanie Eue

Großvater Ulan Sandro Šutalo
Großmutter Nuri Alexandre Pierre
Enkel Tasi Manja Haueis

Pressestimmen

„Begeistert beklatscht wurde die Premiere von Das Geschenk des weißen Pferdes im emma-theater. […] Mit lautem Krachen brechen die Eisschollen im Fluss auseinander. Ihr Lärm zeigt, dass der Frühling da ist. Doch Großvater Ulan ist zu schwach, um mit seinem Enkel Tasi zum Fluss zu gehen. Um ihn abzulenken, erzählen er und Großmutter Nuri dem Jungen die Geschichte von Morin Khuur, der Pferdekopfgeige. Rudolf Herfurtner hat aus dem Entstehungsmythos des mongolischen Instruments ein Theaterstück gemacht. […] Oskar zeigt es nun als kleines Gesamtkunstwerk für Kinder ab acht Jahren. Um in die Mythenwelt einzuführen, ertönt im emma-theater tiefkehliger Obertongesang (Kolja Simon), während im Schattenspiel eine Landschaft mit Bergen und Jurte gezeichnet wird. Mit diesen Traumbildern und -klängen führt Regisseurin Henrike Vahrmeyer stimmungsvoll in die Geschichte von Suhe und seinem Pferd Saraana Qiqig ein, die auf der Bühne erzählt wird. […] Quicklebendig springt Manja Haueis als Tasi über die Bühne, versucht mal, den Großvater zum Aufstehen zu überreden, setzt sich dann gespannt zum Zuhören auf den Boden, springt wieder auf und steigt vor lauter Begeisterung als Erzähler in die Geschichte ein. Damit verbreitet ihr Tasi, die Identifikationsfigur des Stücks, wohltuende Lebensfreude. […] Kraft gewinnt die Inszenierung auch durch Franko Frankenbergs Musik, der auf mongolische Rhythmen und Melodien inklusive Kehlkopfgesang und Pferdekopfgeige zurückgreift. Auch Bühne und Kostüme von Katja Fritzsche sind von mongolischer Tradition inspiriert. […]“
Neue Osnabrücker Zeitung, 24.9.12

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