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8. SINFONIEKONZERT - 15/16

VOLLENDET IST DAS GROSSE WERK

Joseph Haydn Die Schöpfung, Oratorium Hob. XXI:2


Schöpfungsmythen sind die Grundlage fast eines jeden kulturellen Selbstverständnisses, und so gehört die mit den Worten „Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde“ beginnende biblische Schöpfungsgeschichte vermutlich zu den bekanntesten Erzählungen – nicht nur – des Abendlandes. So aber, wie uns die christlich-jüdische Schöpfungsgeschichte im Wort seit über dreitausend Jahren begleitet, so hat sie auch immer wieder ihren Niederschlag in allen Formen des Ausdrucks und der Kunst gefunden. Georg Friedrich Händel hatte sich in seinen für englische Chore komponierten Werken in vielfaltiger Weise biblischen oder religiös- historischen Stoffen gewidmet und mit seinen opulent besetzten Oratorien einen fast heute gültigen Maßstab gesetzt. Ein Oratorium zur Schöpfungsgeschichte aus der Genesis fehlte jedoch. Fast vierzig Jahre nach Händels Tod aber kam Joseph Haydn auf seiner Englandreise mit einem Oratorienlibretto nach John Miltons Paradise Lost in Berührung. In der deutschen Übersetzung Gottfried van Swietens erhielt er einen Text, auf dessen Grundlage er, inspiriert durch Händels Oratorien, zu einer ganz eigenen Form fand.


In Kooperation mit den Chören am Osnabrücker Dom


Einführungen
11.6., 19.15 Uhr
Forum am Dom, mit Wolfgang Herkenhoff
13.6., 19.15 Uhr
Forum am Dom, mit Klaus Laßmann

TERMINE & KARTEN

11.06.2016

Sa. | 20:00 Uhr

13.06.2016

Mo. | 20:00 Uhr

BESETZUNG

Dirigent Andreas Hotz
Solisten Erika Simons (Sopran), Daniel Wagner (Tenor), Thomas Bauer (Bass)
Chor Osnabrücker Domchor und Jugendchor
Einstudierung Clemens Breitschaft

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