5. SINFONIEKONZERT

5. SINFONIEKONZERT

In der Hoffnung auf Frieden

Jens Joneleit Auftragswerk (UA)
Dmitri Schostakowitsch Sinfonie Nr. 7 C-Dur op. 60, Leningrader Sinfonie

Auch wenn Dmitri Schostakowitschs Sinfonie Nr. 7 unter dem Beinamen Leningrader im Wesentlichen als ein Werk rezipiert wurde, das sich explizit auf das Leiden der Leningrader Bevölkerung unter der deutschen Belagerung von 1941 bis 1944 bezog und auch als Propagandamittel der Sowjetregierung lange Zeit diente, so zeigt sich doch in späteren Aussagen Schostakowitschs, dass er in seiner Komposition viel allgemeiner der Opfer von Totalitarismus und Diktatur gedacht hatte: „Ich empfinde unstillbaren Schmerz um alle, die Hitler umgebracht
hat. Aber nicht weniger Schmerz bereitet mir der Gedanke an die auf Stalins Befehl Ermordeten.“
Am 8. Mai 2015 jährt sich zum 70. Mal das Ende des Zweiten Weltkrieges und ein weiteres Mal werden die Mitglieder des Osnabrücker Symphonieorchesters und des Wolgograder Sinfonischen Akademischen Orchesters im gemeinsamen Musizieren der Opfer des Krieges gedenken. Im Mittelpunkt des gemeinsamen Konzertes, das im Mai 2015 in Wolgograd und Moskau wiederholt werden wird, steht Schostakowitschs 7. Sinfonie. Neben diesem im Angesicht der Schrecken der Belagerung Leningrads entstandenen Werk erklingt eine Uraufführung des in Berlin lebenden Komponisten Jens Joneleit, der in seinem Werk die Schrecken des Zweiten Weltkrieges aus heutiger Sicht reflektiert.

In Kooperation mit dem Wolgograder Sinfonischen Akademischen Orchester


Besetzung

Dirigent Andreas Hotz

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