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Musique de chambre

Das 4. Kammerkonzert lädt in einen französischen Salon. Eugène Bozzas lyrische Aria von 1936 wie auch Darius Milhauds Scaramouche von 1937 spiegeln mit Neoklassizismus und Jazz-Einflüssen Jean Cocteaus berühmte Forderung: „Genug der Hängematten, Girlanden, Gondeln; ich will, dass man mir eine Musik macht, in der ich wie in einem Haus leben kann.“ Das gleiche musikalische Vokabular verwendet Bohuslav Martinů in seiner zweiten Cellosonate, die er 1941 auf der kriegsbedingten Flucht aus Paris vollendete. Daneben kommen zwei zeitgenössische französische Komponisten zu Wort: Guillaume Connessons Disco toccata vereint Discomusik mit der barocken Toccata, in der Tonsprache des Wahl-Osnabrückers Patrice Oliva findet man sogar Einflüsse der Romantik.


Eugène Bozza Aria
Guillaume Connesson Disco toccata
Bohuslav Martinů Sonate Nr. 2 für Violoncello und Klavier
Darius Milhaud Danse / Scaramouche
Patrice Oliva Pensées Musicales No. 1 et 2 / Trio en sol mineur


Mit:
Annika Spanuth (Violine)
Kathrin Inbal-Bogensberger (Violoncello)
Marian Ghisa (Saxophon und Klarinette)
Daniel Inbal (Klavier)

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