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Für dieses Konzert sind auch an der Abendkasse noch Tickets erhältlich

Kaffeehaus ist in Wien nicht nur ein Raum
zum alleinigen Befriedigen von körperlichen Bedürfnissen.
Vor gar nicht allzu langer Zeit
war diese Stadt mit Kaffeehäusern, man könnte fast sagen, erfüllt.
In dieser vergangene Zeit war ein Kaffeehaus ein Heim,
ein Zuhause,
eine Art Wohnung,
eine Studierstätte,
ein Hörsaal,
eine Börse,
eine politische Tribüne,
ein Wartezimmer für den einzig für einen zuständigen Psychiater,
der Rendezvousort,
der Anfang des Einfalls,
die Hemmung vor dem Selbstmord,
der Beginn des Tages,
die Ruhe des Vormittags,
der überwundene Mittag,
die Einkehr des Nachmittags,
die überwundene Angst vor der Nacht,
das Hoffen auf den falschen Freund,
das Warten auf die Freundin,
die nie kommt,
das Gespräch mit der Geliebten,
um nie das letzte Wort zu finden,
die sich nie erfüllende Hoffnung,
der ewige Rückschritt,
um alles wiederum dort zu suchen, 
wo man es vorher schon nicht gefunden hat.
Diese vielen Orte der Begegnung sind schwindsüchtig geworden,
langsam eines tragischen Todes gestorben.
Eine neue Umwelt hat geglaubt,
sich auf sich selbst verlassen zu können.
Dieser tragische Irrtum kann einer Stadt wie Wien
zu einem schnelleren Untergang verhelfen,
wie es sich auch ein echter Feind nicht unbedingt wünschen wollte.

Wolfgang Hutter


J. Strauss  An der schönen blauen Donau für Klavierquartett
Mit: Kudritskaya, Rowland, Mendelssohn, Cohen


Kreisler  Liebesleid, Liebesfreud, Schön Rosmarin für Violine und Klavier
Mit: Rowland, Kudritskaya


Sarasate Zigeunerweisen für Cello und Klavier
Mit: Cohen, Kudritskaya


R. Strauss Rosenkavalier-Walzer für Violine und Klavier
Mit: Malov, Kudritskaya


Strauss / V. Mendelssohn Walzer für Klavier, Streicher, Flöte, Klarinette und Schlagzeug
Mit: Kudritskaya, Rowland, Mendelssohn, Cohen, Aubrun, Sallinen, Luttmer


Paganini Mélange
Mit: Malov

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