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FRAU MÜLLER MUSS WEG

Lutz Hübner / Mitarbeit: Sarah Nemitz

Es gibt Dinge, da versteht man keinen Spaß. Da sind harte Methoden erlaubt. Da scheidet sich Freund von Feind. Das Übertrittszeugnis – die Empfehlung für die weiterführende Schule – gehört dazu, für Martina und Patrick, für Katja, für Jessica, für Wolf. Und nur eine kann über die gesamte restliche Zukunft ihrer Kinder entscheiden. Wenn die aber nun bockt und den Sprösslingen schulische Probleme und mangelnde Lernbereitschaft attestiert, kann selbst Elternsprecherin Jessica für nichts mehr garantieren. Die Elternschaft ist sich einig: Frau Müller muss weg.


Beim eigens einberufenen Elternabend für die besorgten Erziehungsberechtigten der 4 b eskalieren deren bürgerliche Befindlichkeiten in Nullkommanichts. Wird Frau Müller nun die Klasse entzogen? Oder ist sie doch das Beste, was den Mittelklasse-Kindern passieren konnte? Hauptsache, am Ende stimmt die Empfehlung …


Seit seiner Uraufführung 2010 gehört FRAU MÜLLER MUSS WEG zu den beliebtesten deutschsprachigen Komödienstoffen. 2015 wurde das Stück erfolgreich fürs Kino verfilmt. Autor Lutz Hübner, Jahrgang 1964, schrieb bereits 40 Theaterstücke, die seit Mitte der 1990er Jahre an zahlreichen deutschsprachigen Bühnen aufgeführt werden.


Fotos: Uwe Lewandowski


Die Vorstellung dauert ca. 1 Stunde, 35 Minuten  keine Pause.


Weitere Vorstellungstermine sind in Planung und werden mit Erscheinen des Leporellos auch hier veröffentlicht.


 

TERMINE & KARTEN

11.11.2017

Sa. | 19:30 Uhr

BESETZUNG

Inszenierung Dominique Schnizer
Bühne, Kostüme Christin Treunert
Dramaturgie Maria Schneider

Patrick, gebürtiger Wiener, Ingenieur Valentin Klos
Marina, gebürtige Grazerin, Übersetzerin, Patricks Frau Helene Stupnicki
Katja, gebürtige Münsteranerin, Museumspädagogin Maria Goldmann
Jessica, gebürtige Osnabrückerin, Personalmanagerin Monika Vivell
Wolf, gebürtiger Leipziger, Ex-Fernmeldetechniker Andreas Möckel
Sabine Müller, gebürtige Wismarerin, Grundschullehrerin Christina Dom

PRESSESTIMMEN

„Ein treffliches Psychogramm ist Osnabrücks neuem Leitenden Schauspielregisseur Dominique Schnizer da mit Lutz Hübners Schulkomödie ‚Frau Müller muss weg‘ gelungen. […] Hübners Komödie liefert ideales Schauspielerfutter gerade auch für ein neu zusammengesetztes Ensemble wie das Osnabrücker, das noch nicht lange miteinander spielt. Jeder bekommt seinen Auftritt mit einer konsequent ausgearbeiteten Figur und ausgesprochen vielsagender Garderobe (Bühne und Kostüme Christin Treunert), muss aber auch genau zu diesem Profil passend mit den anderen interagieren. Das Schauspielteam löst das großartig.“ Anne Reinert, Neue Osnabrücker Zeitung, 9.12.2016

„Pädagogik, Psycho, pointiert am Puls des alltäglichen Erziehungswahnsinns! […] Dominique Schnizer hat das Stück schnörkellos inszeniert. Die Charaktere entlarven sich selbst. Die Bühne (Christin Treunert) zeigt im Breitbildformat ein typisches Klassenzimmer mit Tafel, Pult und Sitzbänken, das Publikum hockt in langen Reihen davor. […] Gute Noten für FRAU MÜLLER MUSS WEG: Publikum amüsiert, grandiose Schauspieler, klare Inszenierung.“ Werner Hülsmann, Osnabrücker Nachrichten, 14.12.2016

„Ein Elternabend fast wie im wirklichen Leben: In Lutz Hübners Komödie FRAU MÜLLER MUSS WEG im emma-theater entblößen sich bei der Hatz besorgter Eltern auf eine missliebige Lehrerin ziemlich alle Beteiligten gründlich. […] Christina Dom spielt Frau Müller als sensible, ernsthafte Persönlichkeit. […] Er (Dominique Schnizer) räumt dem Satirischen und dem Spiel mit sprachlichen Tabuverletzungen den meisten Raum ein.“ Hanns Butterhof, Westfälische Nachrichten, 13.12.2016

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