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MOMO

Michael Ende

Bühnenfassung von Maria Schneider / ab 10 Jahren

Die kleine Momo führt ein ganz besonderes Leben. Sie mag zwar nichts besitzen außer ihren Kleidern, aber dafür sind ihre Tage umso spannender: Sie lebt in einem alten Amphitheater und hat viel Zeit für Spiele, Geschichten und Spaß mit ihren Freunden. Dazu gehören nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene wie der nachdenkliche Beppo Straßenkehrer und der fröhliche Gigi Fremdenführer, der so toll erzählen kann. Doch das alles ändert sich, als plötzlich die Grauen Herren erscheinen. Sie behaupten, für die Zeitsparkasse zu arbeiten und halten die Menschen dazu an, auf alle unnützen Tätigkeiten zu verzichten. Plötzlich hat niemand mehr Zeit für Momo und die anderen Kinder. Also macht sie sich auf eine gefahrvolle Reise, die verlorene Zeit für ihre Mitmenschen zurück zu gewinnen.


Michael Ende (1929–1995) hat mit diesem Jugendbuchklassiker 1973 eine zeitlose Geschichte über Wärme, Miteinander und den Wert des Augenblicks geschrieben, deren Botschaft in einer Gesellschaft der permanenten Beschleunigung und Ökonomisierung wichtiger denn je ist.


Die Vorstellung dauert ca. 1 Stunde, 10 Minuten  keine Pause.


Fotos: Uwe Lewandowski


Die Termine für die Vormittagsvorstellungen entnehmen Sie bitte der Monatsübersicht oder dem Leporello. Karten können Sie nach Verfügbarkeit an der Theaterkasse und telefonisch unter 0541/76 000 76 kaufen.

BESETZUNG

Inszenierung Guillermo Amaya
Bühne, Kostüme Jörg Zysik
Musik Eberhard Schneider
Dramaturgie Maria Schneider

Momo Johanna Franke
Gigi Fremdenführer (Nicola, der Maurer / 1. Grauer Herr) Benjamin Werner
Beppo Straßenkehrer (Nino, der Wirt / Herr Fusi, der Friseur / Meister Hora / 2. Grauer Herr) Jost op den Winkel

PRESSESTIMMEN

„Die von Dramaturgin Maria Schneider geschriebene und von Guillermo Amaya inszenierte Bühnenversion zeigt, dass Endes „Momo“ auch 44 Jahre nach ihrer Erstveröffentlichung nichts an seiner Aktualität verloren hat. […] Das Herz des Stücks sind aber die drei Oskar-Schauspieler, ohne die dieses Stück, das für das Zeithaben, aber auch für Freundschaft und menschliche Wärme wirbt, nichts wert wäre. Guillermo Amaya ist eine Inszenierung gelungen, die einen nach etwas mehr als einer Stunde verzaubert in den grauen Alltag zurückschickt.“ Anne Reinert, Neue Osnabrücker Zeitung, 25.2.2017

„Mit simpelsten Mitteln gelingt es den drei Oskar-Darstellern, eine berührende Botschaft zu vermitteln, die nicht nur die kleinen Zuschauer in ihren Bann zieht, sondern auch die Erwachsenen nachhaltig zum Nachdenken anregt. […] Grandios ist der Bezug der Buchvorlage zur Gegenwart: Smartphones ersetzen als Zeitkiller die Zigaretten der Grauen Herren, das Restaurant des Wirts Nino wird zum Lieferservice, der aus Gründen der Zeitoptimierung im Sekundentakt eine Bestellung nach der nächsten bearbeitet. Der moralische Zeigefinger brennt förmlich in der Wunde, in die er gelegt wurde.“ Sina-Christin Wilk, www.kultura-extra.de, 27.2.2017

„Die charmante und kernige Bühnenversion von Michael Endes ‚Momo‘, die Dramaturgin Maria Schneider als hausgemachte Version erarbeitet hat, begeistert in der Regie von Guillermo Amaya als neues OSKAR-Stück im emma-theater. Den ‚Grauen Herren‘ von der Zeitsparkasse wird mit Herz und Spielwitz gründlich die Uhr eingestellt, diese 70 Minuten werben für Entschleunigung, Freundschaft und Dialog.“ Werner Hülsmann, Osnabrücker Nachrichten, 1.3.2017

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