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BERNARDA ALBAS HAUS

Federico García Lorca

Deutsch von Hans Magnus Enzensberger

Acht Jahre Trauer und Isolation von der Außenwelt. Das erwarten die Nachbarn von Bernarda Albas Familie nach dem Tod ihres zweiten Mannes. Da der Mutter nichts wichtiger ist, als ihren guten Ruf zu erhalten, führt sie ein eisernes Regime und fordert von ihren vier Töchtern absoluten Gehorsam. Doch diese sehnen sich nach Freiheit, Zärtlichkeit, Liebe – all dem, woran es ihnen bisher gemangelt hat. Eingeschlossen in ihrem Elternhaus kochen bei den jungen Frauen die Gefühle bald über und es kommt zu Intrigen, Eifersucht und Streit. Die Situation eskaliert, als der junge Pepe El Romano offiziell um die älteste Tochter Angustias wirbt, heimlich aber auch mit Adela, der jüngsten und schönsten flirtet. 


Der spanische Dramatiker Federico García Lorca (1898–1936) vollendete sein letztes Stück zwei Monate, bevor er von den spanischen Faschisten ermordet wurde. Zusammen mit YERMA und BLUTHOCHZEIT ist es Teil einer Trilogie, die sich mit der Unterdrückung der Frau durch eine patriarchalische Gesellschaft auseinandersetzt.


Die Regisseurin Schirin Khodadadian, Jahrgang 1969, studierte Germanistik und Französisch an der Universität Münster. Sie inszenierte u. a. am Staatstheater Nürnberg, Schauspiel Essen, Theater Bonn und Staatstheater Kassel. BERNARDA ALBAS HAUS ist ihre erste Arbeit am Theater Osnabrück.


Fotos: Marek Kruszewski


Die Vorstellung dauert ca. 1 Stunde, 40 Minuten – keine Pause.

TERMINE & KARTEN

11.06.2017

So. | 19:30 Uhr

14.06.2017

Mi. | 19:30 Uhr

22.06.2017

Do. | 19:30 Uhr

BESETZUNG

Inszenierung Schirin Khodadadian
Bühne Carolin Mittler
Kostüme
Charlotte Sonja Willi
Musik Katrin Vellrath
Dramaturgie Jens Peters

Bernarda Alba Cornelia Kempers
María Josefa / Prudencia Wiltrud Schreiner
Angustias Maria Goldmann
Magdalena Marie Bauer
Martirio Elaine Cameron
Adela Helene Stupnicki
La Poncia Christina Dom

PRESSESTIMMEN

„Begeisterung beim Premierenpublikum im Theater Osnabrück: Shirin Khodadadian inszeniert einen Hauch zu realistisch Federico Garcia Lorcas ‚Bernarda Albas Haus‘ als so vitalen wie tragischen Kampf zwischen Selbstbefreiung und Repression.“ Christine Adam, Neue Osnabrücker Zeitung, 1.4.2017

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