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3. SINFONIEKONZERT - 16/17

HISTORISCH

Johann Sebastian Bach Fuga (2. Ricercata) a 6 voci aus dem Musikalischen Opfer BWV 1079 – instrumentiert von Anton Webern
Hans Gál Konzert für Violoncello und Orchester op. 67
Joseph Haydn Sinfonie Nr. 45 fis-Moll, Abschiedssinfonie


Drei Jahre vor seinem Tod schrieb Johann Sebastian Bach eine Sammlung kontrapunktischer Sätze über ein Thema Friedrichs II. für Cembalo, die unter dem Titel MUSIKALISCHES OPFER bekannt wurde. Anton Webern instrumentierte daraus 1935 eine Fuge für Orchester. Auch stark von Johann Sebastian Bachs Werk beeinflusst ist das Schaffen des österreichischen Komponisten Hans Gál, dessen seit 1930 nicht mehr gespielte Oper DAS LIED DER NACHT im April Premiere haben wird. Aufgrund seiner jüdischen Abstammung emigrierte Gál 1938 nach Großbritannien. Wenige Jahre später entstand dort sein Violoncello-Konzert, das der englische Cellist Raphael Wallfisch interpretieren wird. Legendenumrankt ist Haydns Sinfonie Nr. 45: Aufgebracht durch den sich zu lange hinziehenden Aufenthalt in der Sommerresidenz, zu dem die Musiker ihre Familien nicht mitbringen durften, soll Haydn im letzten Satz ihrer Stimmung Ausdruck verliehen haben. Die Komposition bot die Gelegenheit, dass ein Musiker nach dem anderen sein Pult verlassen konnte, die Musik erstarb. Der Fürst verstand und hatte ein Einsehen.
Mit Lutz de Veer kehrt ein bekanntes Gesicht an das Dirigentenpult des  Osnabrücker Symphonieorchesters zurück: 1997 kam er als 1. Kapellmeister und Stellvertreter des Generalmusikdirektors François Monnard an die Städtischen Bühnen Osnabrück. Es folgte ein Engagement als 1. Kapellmeister an die Staatsoper Hannover, bevor er 2010 Generalmusikdirektor des Philharmonischen Orchesters des Theaters Plauen-Zwickau wurde.

Johann Sebastian Bach Fuga (2. Ricercata) a 6 voci aus dem Musikalischen Opfer BWV 1079 – instrumentiert von Anton Webern
Hans Gál Konzert für Violoncello und Orchester op. 67
Joseph Haydn Sinfonie Nr. 45 fis-Moll, Abschiedssinfonie

 

BESETZUNG

Solist Raphael Wallfisch (Violoncello)
Dirigent Lutz de Veer

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