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6. SINFONIEKONZERT - 16/17

HIMMLISCHES LEBEN

Gustav Mahler Sinfonie Nr. 4 G-Dur, nach Texten aus DES KNABEN WUNDERHORN



Gustav Mahlers vierte Sinfonie ist vermutlich seine heiterste, vielleicht sogar seine populärste, auch wenn die Proteste bei der Uraufführung erst einmal etwas anderes vermuten ließen. „Im Märchen der Vierten ist alles schwebend und gewichtlos, was in früheren Werken gewaltig und pathetisch war – eines Engels zarte Stimme bestätigt, was in der Zweiten und Dritten ein Prophet geschaut und aus voller Brust verkündet hatte“, beschreibt der Dirigent Bruno Walter die Wirkung dieses Werkes, das für Mahlersche Verhältnisse geradezu schlank und leicht dem Zuhörer begegnet. Die vierte Sinfonie endet – von engelsgleichem Sopran vorgetragen – mit dem Lied, das der Ausgangspunkt für dieses Werk war: Das himmlische Leben entstand bereits sieben Jahre zuvor und greift einen Text aus Des Knaben Wunderhorn auf, der dort den TITEL DER HIMMEL HÄNGT VOLL GEIGEN trägt. Ausgehend von einem kindlichen bzw. kinderliedartigen Gestus eröffnet Mahler in ironischer Brechung eine Betrachtung von Leben und Tod, eröffnet aus dem Blickwinkel von Kindern und Narren einen Ausblick auf die Welt. In der Gesangspartie der Sinfonie ist die australische Sopranistin Erika Simons zu erleben, die seit 2014 Ensemblemitglied am Theater Osnabrück ist. Gustav Mahler Sinfonie Nr. 4 G-Dur, nach Texten aus DES KNABEN WUNDERHORN.

Gustav Mahler Sinfonie Nr. 4 G-Dur, nach Texten aus DES KNABEN WUNDERHORN

BESETZUNG

Solistin Erika Simons (Sopran)
Dirigent Andreas Hotz

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