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ERNST UND FALK

Gespräche für Freimaurer

Gotthold Ephraim Lessing

„Wie, wenn es die Freimaurer wären, die es sich zu ihrem Anliegen gemacht hätten, jene Trennungen, wodurch die Menschen einander so fremd werden, so eng als möglich wieder zusammenziehen?“ So beschreibt Falk seinen Traum vom Zusammenleben in einer aufgeklärten Gesellschaft. Er formuliert damit auch Lessings Vorstellung von Freimaurerei als eine Art des freien Denkens und selbstbestimmten Lebens. Lessing, seit 1771 selbst Mitglied der Hamburger Freimaurerloge „Zu den drei goldenen Rosen“, hinterlässt mit seinem Spätwerk ERNST UND FALK ein philosophisches Vermächtnis. In fünf Gesprächen nähern sich die beiden Freunde, der neugierige Ernst und der wortgewandte Falk, der ursprünglichen Idee der Bruderschaft. Die Form des Dialogs lässt uns Teil haben an diesem Weg der Erkenntnis, öffnet aber auch den Raum für eigene Schlüsse. Ein Austausch über individuelle Freiheit, selbstständiges Denken und über die Frage, wie wir gemeinsam leben wollen – spannend und hochaktuell.


Gemeinsam mit der Freimaurerloge „Zum Goldenen Rade“ Osnabrück lädt das Theater Osnabrück ein, den Austausch zu wagen. Das Lortzinghaus öffnet dafür seine Türen und gewährt Einblick in die Welt der Freimaurerei. Das Logenhaus an der Katharinenkirche wird so zum ungewöhnlichen Schauplatz einer Begegnung.


Fotos: Uwe Lewandowski


Die Vorstellung dauert ca. eine Stunde, keine Pause.


Die Inszenierung bewegt sich über verschiedene Stationen im Lortzinghaus. Es gibt keine festen Sitzplätze. Einlass erst kurz vor Beginn!

TERMINE & KARTEN

02.04.2017

So. | 19:30 Uhr

BESETZUNG

Inszenierung Birga Ipsen
Bühne und Kostüm Janine Hagedorn
Dramaturgie Milena Kowalski

Ernst Janosch Schulte
Falk Stefan Haschke
Stimme (vom Band) Valentin Klos

PRESSESTIMMEN

„Überhaupt übersetzt Birga Ipsen den Text sinnigerweise immer wieder auf die Metaebene der Bildsprache. Das lockert den Text auf, passt aber auch zu Lessings Text, in dem es heißt, dass nicht Worte, sondern Taten und Bilder die ewigen Dinge, die für die Freimaurer gelten, verkörpern. Dass der gehaltvolle Text so lebendig wird, ist aber auch dem Schauspielduo Stefan Haschke und Janosch Schulte zu verdanken. […] Das Bühnenbild von Janine Hagedorn ist derweil auf wenige Mittel wie Sitzwürfel und Diaprojektor reduziert. Die eigentliche Bühne ist schließlich das Lortzinghaus, die Heimat der Osnabrücker Freimaurer, wo es bei der Premiere warmherzigen Applaus für eine gelungene Aufführung gab.“ Anne Reinert, Neue Osnabrücker Zeitung, 5.12.2016

In Kooperation mit der Freimaurerloge „Zum Goldenen Rade“ Osnabrück

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