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UNTER EINEM HIMMEL

Uraufführung / Mauro de Candia

Musik von Félix Lajkó, Keith Jarrett, Benny Goodman

Musik prägt und berührt uns, treibt uns an. Sie kann Erinnerungen wachrufen, Grenzen überwinden, Verbindungen schaffen. Überall auf der Welt. Von der Macht der Klänge unterschiedlicher Stile und Kulturen ließ sich Mauro de Candia zu seinem Tanzabend UNTER EINEM HIMMEL verführen. In einer „dreiteiligen Reise“ begegnet er choreografisch Komponisten und Musikern wie Félix Lajkó in BRANCO, Keith Jarrett in IN TRANSIT und musikalischen Evergreens in PACHUCO – drei Teile, drei Lebensgefühle.


BRANCO generiert eine raue Kraft und ekstatische Dynamik. In der virtuosen, auf Geige und Zither basierenden Musik des ungarisch-serbischen Komponisten Félix Lajkó vereinen sich traditionelle Volksmusik des Balkans, Klezmer, Jazz, Rock und klassische Musik zu einem eigenen Stil und Lebensgefühl.


IN TRANSIT transportiert den intimen Dialog des Jazzpianisten Keith Jarrett, den er mit sich selbst in seinem KÖLN CONCERT führt. In dieser berühmten Klavier-Improvisation, 1975 auf Soloplatte festgehalten, werden Erinnerungen und damit verbundene Gefühle wachgerufen.


Zu bekannten Melodien und Rhythmen greift PACHUCO im letzten Teil der „Reise“ die Absurdität, das oft Skurril-Bizarre menschlicher Situationen auf.


Die Vorstellung dauert ca. 90 Minuten, ohne Pause
Fotos: Jörg Landsberg

TERMINE & KARTEN

22.02.2018

Do. | 19:30 Uhr

24.02.2018

Sa. | 19:30 Uhr

14.03.2018

Mi. | 19:30 Uhr

16.03.2018

Fr. | 19:30 Uhr

22.03.2018

Do. | 19:30 Uhr

27.03.2018

Di. | 19:30 Uhr

12.04.2018

Do. | 19:30 Uhr

BESETZUNG

PRESSESTIMMEN

„De Candias „In Transit“ reflektiert tänzerisch den ersten Teil von Jarretts berühmtem „Köln Concert“ von 1975. Dieser Dialog mit der Struktur und Emotionalität des Werkes ist Höhepunkt des Abends. Immer wieder stehen einige Tänzer still in einer Gruppe beieinander. Sie tragen unterschiedliche Farbkombinationen von Shirts und Hosen und wirken so selbst wie Noten, Stimmen oder Variationen [...] - ein faszinierender Prozess.“ Christine Adam, Neue Osnabrücker Zeitung, 5.2.2018

„Wie skurrile Aliens, von denen einer noch seinen Fallschirm hinter sich her schleift, scheinen sie eine fremde Welt zu besuchen. Weich hüpfen sie wie an Gummibändern oder folgen staunend den Weisungen ihres Stadt-Führers. Mit Jazz, italienischen Schnulzen und Csárdás umarmen sie musikalisch die ganze Welt, bevor ihre heitere sight-seeing-Tour mit „Auf Wiedersehen“ nach neunzig Minuten den Tanzabend unter großem Beifall und Bravos für das beeindruckend präzis tanzende Ensemble und seinen stilistisch variantenreichen Choreografen de Candia beendet.“ – Hanns Butterhof, Westfälische Nachrichten, 6.2.2018

„Vorzügliche Unterhaltung! Das anscheinend so Leichte ist hier mit Sicherheit schwer erarbeitet. Immer neue Facetten werden selbstbewusst in Choreographien übersetzt, der dreiteilige Abend „Unter einem Himmel“ begeisterte das Publikum im Theater am Domhof mit einer kleinen Weltreise als Punktlandung auf der Landebahn modernen Tanzes. Die Dance Company Osnabrück hat sich unter der „Reiseleitung“ von Mauro de Candia inzwischen ein Profil erarbeitet, mit dem fast alles möglich erscheint und gelingt." – Werner Hülsmann, Osnabrücker Nachrichten, 7.2.2018

„Einfall auf Einfall, leichthändig, ironisch, und alle funktionieren grandios. Ganz hinten hebt einer der Tänzer kurz die Hand zum Victory-Zeichen – ja, das stimmt, für den ganzen Abend. Choreographisch, tänzerisch, schauspielerisch ist die Inszenierung eine Ensembleleistung auf hohem Niveau. Sie hat Präzision, Ausdruck, Athletik. Auch, dass de Candia augenzwinkernd Beifall vom Band einspielen lässt, passt perfekt. Der echte ist sowieso lauter, langanhaltender. Und das sehr verdient.“ – Harff-Peter Schönherr, taz, 7.2.2018

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