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Eingeladen zu KinderStücke 2016

Die Nominierten für den diesjährigen Mülheimer KinderStückePreis sind bekanntgegeben worden. Jens Raschkes Text WAS DAS NASHORN SAH, ALS ES AUF DIE ANDERE SEITE DES ZAUNS SCHAUTE gehört zu den fünf Stücken, die um den mit 10.000 Euro dotierten KinderPreis konkurrieren. Ramin Anarakis Regiearbeit wurde hierbei als wirksamste Inszenierung von Jens Raschkes Stück ausgewählt und zu „KinderStücke 2016“ nach Mülheim eingeladen.

Der historische Zoo im KZ Buchenwald lieferte Jens Raschke die Folie für WAS DAS NASHORN SAH, ALS ES AUF DIE ANDERE SEITE DES ZAUNS SCHAUTE, in dem es ihm vor allem um das Weg- und Hinschauen geht. Der Autor nutzt den Gegensatz von harmlosem Freizeitvergnügen und menschlichen Abgründen, um eine berührende Geschichte für Kinder zu erzählen. Dies gelingt ihm, indem er die Perspektive der Tiere wählt. Damit nähert er sich einfühlsam und sensibel, stets mit einem Blick für das kindliche Bewusstsein, einem Thema an, das bis heute sprachlos macht. Jens Raschke wurde für sein Stück bereits mit dem Kindertheaterpreis 2014 ausgezeichnet. 2012 erhielt er in Mülheim den KinderStückePreis für sein Stück SCHLAFEN FISCHE?.

Seit 2007 gibt es in Mülheim an der Ruhr die „KinderStücke“. Von 2007 bis 2009 liefen sie im Rahmenprogramm der Mülheimer Theatertage NRW „Stücke“. Als Wettbewerb findet das Festival seit 2010 statt. Fünf Stücke in der wirksamsten Aufführung werden jährlich in Mülheim an der Ruhr gezeigt. Im Fokus der Bewertung stehen hierbei vielmehr die Texte und weniger die Inszenierungen. Die Auswahl trifft ein unabhängiges Gremium aus den in der jeweiligen Saison uraufgeführten deutschsprachigen Stücken. Eine Jury aus drei Theaterschaffenden, Kritikern und Dramatikern vergibt am Ende des Festivals den mit 10.000 Euro dotierten Mülheimer KinderStückePreis. Das Programm wird durch ein umfangreiches theaterpädagogisches Angebot für Schulen begleitet. Die 7. „KinderStücke 2016“ finden vom 9. bis 13. Mai statt.

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