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Premiere: DAS LIED DER NACHT

Ein verwaistes Volk drängt nach des Königs Tod Erbprinzessin Lianora zur Eheschließung. Lianora aber will keine Heirat, der Eintritt ins Kloster erscheint ihr als einziger Ausweg. Doch dann ertönt Nacht für Nacht die Stimme eines Mannes, dessen sehnsuchtsvoller Gesang umso faszinierender erscheint, da niemand etwas über die Herkunft, noch über die Identität des schwarzgewandeten und maskierten Sängers weiß. Das Lied schlingt mehr und mehr ein Liebesband um Lianora und den geheimnisvollen Fremden, der sich immer näher an den Königspalast wagt. Eines Nachts dringt Lianoras Vetter und Werber Tancred in das Gemach der Prinzessin. Der fremde Sänger rettet Lianora vor Tancreds besitzergreifender Gewalt. Am nächsten Tag erklärt sie vor allem Volk den Sänger zu ihrem Gemahl. Als der Fremde seine Maske zieht, offenbart sich dahinter Ciullo, Lianoras Bootsmann, ein einfacher Mann aus dem Volk. Gekränkt zieht Lianora ihr Eheversprechen zurück. Zu spät, und erst, als Ciullo vor aller Augen sein Leben beendet, erhört sie das Lied der Liebe.

DAS LIED DER NACHT erlebte am 24. April 1926 am Stadttheater Breslau eine begeistert aufgenommene Uraufführung. Mit dem Dichter Karl Michael von Levetzow hatte Hans Gál eine poetische und musikalisch farbenprächtige Erzählung aus einem mythischen Königreich in Sizilien geschaffen, die, gemäß der Zeit, psychologische Tiefen in Wort und Musik ergründet und auslotet. DAS LIED DERNACHT wurde nach 1930 nie wieder aufgeführt, eine Einspielung des Werkes liegt nicht vor.

Die Premiere ist am 29. April im Theater am Domhof. Es folgen nur wenige Termine!

 

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