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DAN MARTIN

Der aus Zwickau stammende Tenor Dan Martin erhielt seine erste musikalische Ausbildung im Dresdner Kreuzchor, dem er von 1984 bis 1992 angehörte. Sein Gesangsstudium begann der Tenor 1994 bei Karl-Heinz Koch, an der Hochschule für Musik ’’Carl Maria von Weber’’ in Dresden. Ihn verbindet eine langjährige Zusammenarbeit mit dem Dresdner Kammerchor. Bereits während seines Studiums begann eine rege Konzerttätigkeit im In- und Ausland, die ihn in Konzertsäle wie die Tonhalle Zürich, das Concertgebouw Amsterdam, dem Palau de la Música in Barcelona, die Kölner Philharmonie, dem Teatro Colón in Buenos Aires und das Lincoln Center New York führten. Bei vielfältigen solistischen Aufgaben konzertiert er mit renommierten Vokal- und Instrumentalensembles, wie der Lautten Compagney Berlin, der Akademie für Alte Musik Berlin, dem Ricercar Consort, der Rheinischen Kantorei, dem Vocalconsort Berlin, Cappella Amsterdam u. a. Seit 2001 gehört er zum belgischen Ensemble Collegium Vocale Gent, unter Philippe Herreweghe. Zahlreiche Konzert-Tourneen brachten ihn nach Spanien, Großbritannien, Italien, Japan, Indien, Portugal, Ungarn, Norwegen und Australien. Dabei arbeitete er mit Dirigenten wie Hans-Christoph Rademann, Sylvain Cambreling, Hermann Max, Ivor Bolton, Paul Hillier, Kaspar Putnins, Enoch zu Guttenberg, John Nelson, Ivan Fischer, Masaaki Suzuki, James Wood und Marcus Creed zusammen. Dan Martin tritt als Gast bei zahlreichen Festivals auf, wie den Musikfestspielen Dresden, Bachfest Leipzig, Musikfest Bremen, Bachtage Aschaffenburg, Musikfest Erzgebirge, Herrenchiemsee Festspiele, Festival de Música Religiosa (Kolumbien), Festival de Saintes (Frankreich), Schwetzinger Festspiele, BBC Proms (London), Internationale Musiktage Speyer u. a. Ebenso zählen diverse Opern- und Operettenproduktionen zu seinem Schaffen. So zum Beispiel Richard Wagners LOHENGRIN am Nationaltheater Weimar, Maurice Ravels SPANISCHE STUNDE am Kleinen Haus in Dresden, Giacomo Puccinis GIANNI SCHICCHI am Theater Meißen, Paul Linckes LYSISTRATA am Theater Winterthur, Johann Strauss EINE NACHT IN VENEDIG an der Staatsoperette Dresden, Albert Lortzings ZAR UND ZIMMERMANN am Theater Görlitz, Carl Maria von Webers DER FREISCHÜTZ an den Landesbühnen Sachsen, Claudio Monteverdis L’ORFEO bei den Innsbrucker Festwochen und an der Staatsoper Berlin unter der Leitung von René Jacobs u. a.
In der Spielzeit 2019/2020 übernahm er erstmals am Theater Osnabrück die Rolle des Ari Leschnikoff in DIE COMEDIAN HARMONISTS – JETZT ODER NIE.

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