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Marie-Christine Haase

Marie-Christine Haase begann ihre musikalische Laufbahn mit neun Jahren an der Klarinette und studierte dieses Instrument als Zweitfach zum Hauptfach Gesang an der Hochschule für Künste in ihrer Geburtsstadt Bremen bei Prof. Gabriele Schreckenbach, Prof. Thomas Mohr und Prof. Krisztina Laki. Die Sopranistin zählt zu den besten Nachwuchskünstler*innen der Deutschen Arbeitsvermittlung (ZAV), erreichte 2010 die Finalrunde beim deutschen Bundeswettbewerb für Gesang in Berlin und wurde 2013 in der Zeitschrift „Opernwelt“ in der Kategorie Nachwuchssängerin des Jahres nominiert.
Sie debütierte zuletzt als Tytania in A MIDSUMMERNIGHT'S DREAM (Britten), als Gilda in Verdis RIGOLETTO, als Infantin Donna Clara in DER ZWERG von Alexander Zemlinsky, als Adalgisa in Bellinis NORMA, in der deutschen Erstaufführung PERELA-UOMO DI FUMO von Pascal Dusapin sowie als Merab in Lydia Steiers szenischer Umsetzung von Händels SAUL.
Zu ihrem gesungenen Repertoire gehören außerdem u. a. Zerlina in Don Giovanni, Adina in L´ELISIR D´AMORE, Musetta in LA BOHÈME, Christel in Zellers DER VOGELHÄNDLER, Nachtigall in DIE VÖGEL von Walter Braunfels sowie die Sopran-Partien in Bachs Johannespassion, Brahms Deutschem Requiem, im Requiem von Gabriel Fauré und in CARMINA BURANA von Carl Orff.
Besondere Aufmerksamkeit erlangte sie durch ihre Darstellung des Simplicius Simplicissimus (in Osnabrück und in Mainz) in Karl Amadeus Hartmanns gleichnamiger Oper sowie ihre Rolle in der Uraufführung DAS GROßE HEFT von Sidney Corbett. Gastengagements führten sie an die Hamburgische Staatsoper, ans Theater Dortmund, Theater Chemnitz, Theater Hagen, Theater Stralsund, Staatstheater Oldenburg sowie ans Landestheater Coburg, Stadttheater Bremerhaven und an das Pfalztheater Kaiserslautern.

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