KATHARINA BIRCH

Katharina Birch wurde 1979 in Berlin geboren, begann 1998 mit dem Studium der Theater- und Musikwissenschaften an der Freien Universität Berlin, arbeitete dann jedoch hauptsächlich als Regieassistentin u.a. am Deutschen Theater Berlin und am Theater Freiburg. Während der Intendanz von Tom Stromberg war sie ab 2003 als Regieassistentin am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg engagiert. Ihre erste eigene Regiearbeit am Schauspielhaus (HIGH FIDELITY von Nick Hornby) wurde zu den Ruhrfestspielen in Recklinghausen eingeladen. Am Schauspielhaus entstanden verschiedene Soundinstallationen, sie inszenierte PÜNKTCHEN UND ANTON von Erich Kästner und arbeitete an der Koproduktion von HARPER REGAN bei den Salzburger Festspielen mit.

Auf der Suche nach neuen Theaterimpulsen zog es Katharina Birch ins Ausland – nach London. Sie lebte acht Jahre lang in Großbritannien, wurde dort Mutter und war in London für mehrere Theater und Opera Companies tätig. Am Royal Court Theatre London war sie gemeinsam mit dem Choreographen Hofesh Schechter für den Chor in THE ARSONISTS (BIEDERMANN UND DIE BRANDSTIFTER) verantwortlich. Für Garden Opera Company in London inszenierte sie DER BARBIER VON SEVILLA.

Katharina Birch zog kurz vor und wegen des Brexitreferendums mit ihrer Familie zurück nach Deutschland und arbeitet seitdem zusätzlich als theaterpädagogische Dozentin (u. a. für das Oldenburgische Staatstheater und das TPZ in Lingen). Für das Oldenburgische Staatstheater inszenierte sie 2018 Sibylle Bergs Kinderstück MEIN ZIEMLICH SELTSAMER FREUND WALTER und entwickelte einen Theaterabend (ALL OF ME) mit Teilnehmer*innen des Erwachsenenclubs. Unter ihrer künstlerischen Leitung entstand 2019 die KULTURWERKSTATT LEER gGmbH, deren spartenübergreifendes Angebot an Kursen, Workshops, Ausstellungen und Veranstaltungen zur Förderung des Verständnisses und der Kenntnis aller Kunst- und Kultursparten und deren Bedeutung für die Gesellschaft beitragen soll.

Zuletzt inszenierte sie DER JUNGE IM ROCK (UA) und SOUNDTRACK EINES LEBENS für das Hessische Landestheater Marburg sowie ASCHENPUTTEL und DIE KONFERENZ DER TIERE für das Theater Osnabrück.

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