TZIMON BARTO

Tzimon Barto wuchs in Florida auf, wo er mit fünf Jahren ersten Klavierunterricht von seiner Großmutter erhielt. An der Juilliard School in New York studierte er bei der berühmten Klavierdozentin Adele Marcus. Bereits in dieser Zeit gewann er gleich zwei Mal hintereinander den Gina Bachauer Wettbewerb.
Seinen internationalen Durchbruch feierte Tzimon Barto Mitte der 1980er Jahre, als er auf Einladung Herbert von Karajans im Wiener Musikverein sowie bei den Salzburger Festspielen auftrat. Seither ist er mit zahlreichen international führenden Orchestern aufgetreten und gastiert regelmäßig bei den renommiertesten Festivals. 
Höhepunkte der vergangenen Spielzeiten waren seine Auftritte an der Scala Mailand sowie seine Brahms Klavierkonzerte in Hong Kong und Malmö neben zahlreichen Konzerten in Europa und Asien. 2016 spielte er auf Spanien-Tour mit dem SWR Symphonieorchester neben Ravels Klavierkonzert Wolfgang Rihms zweites Klavierkonzert, das Rihm Tzimon Barto gewidmet hat und bei den Salzburger Festspielen 2014 gemeinsam mit dem Gustav Mahler Jugendorchester unter Christoph Eschenbach uraufgeführt wurde. Auch diese Spielzeit ist Barto wieder in Deuschland und ganz Europa zu erleben.
Tzimon Bartos Diskographie umfasst Alben mit Werken von u.a. Haydn, Rameau, Schubert, Tschaikowsky, Schumann und Brahms. Zu den letzten Einspielungen gehören die GOLDBERG VARIATIONEN in der Busoni-Fassung sowie Paganini Variationen von Liszt, Brahms, Lutosławski und Rachmaninoff. Das selten zu hörende Es-Dur Klavierkonzert von Hans Pfitzner spielte er 2013 mit der Staatskapelle Dresden unter Christian Thielemann ein. Die Förderung zeitgenössischer Musik liegt Barto sehr am Herzen und so rief er 2006 einen internationalen Kompositionswettbewerb für Klavier solo – den "Barto Prize" – ins Leben. Dieser wird alle zwei Jahre vergeben und das Gewinnerwerk in seinen Saisonprogrammen präsentiert.

Foto: Stella Dash

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