CAROLIN WIDMANN

Carolin Widmann ist eine wunderbar vielseitige Musikerin. Ihre Aktivitäten umfassen große klassische Konzerte, speziell für sie geschriebene Kompositionsaufträge, Solokonzerte sowie zahlreiche Kammermusikaufführungen einschließlich Dirigat vom Instrument aus.

Im Jahr 2017 wurde Widmann mit dem Bayerischen Staatspreis für Musik ausgezeichnet, um ihre Individualität und außergewöhnliche Musikalität zu würdigen. Außerdem erhielt sie einen International Classic Music Award für ihre Aufnahme von Mendelssohns und Schumanns Violinkonzerten mit dem Chamber Orchestra of Europee. Bei den International Classical Music Awards 2013 wurde sie als Musikerin des Jahres ausgezeichnet.

Widmann arbeitete bereits mit einigen der weltweit führenden Orchester zusammen, darunter den Berliner Philharmonikern, dem Orchestre de Paris oder den Royal Stockholm Philharmonic. Sie trat bei bekannten Festivals wie den Berliner Festspielen, in Salzburg und Luzern auf. Besondere Höhepunkte ihrer Saison 2020/2021 beinhalten Engagements mit dem Houston Symphony, Orchestre National de Montpellier, Taiwan Philharmonic und ihr Debut in Moscow mit dem Russian National Orchestra. Außerdem wird sie ein Konzert von Veli-Matti Puumala mit dem Finnish Radio Symphony Orchestra uraufführen.  

Widmann hat ein besonderes Interesse daran, sich mit anderen Kunstformen zu verbinden; so wirkte sie in choreografierten Konzerten mit der Sasha Waltz Company mit, spielte bei einem vom Architekten Daniel Libeskind kuratierten Projekt ein Solokonzert in einem Frankfurter Fußballstadion und trat in für Museen entwickelten Konzertprogrammen auf. Im März 2019 war sie Teil eines Projekts der Performancekünstlerin Marina Abramović.

Carolin Widmann wurde in München geboren und studierte bei Igor Ozim in Köln, bei Michèle Auclair in Boston und David Takeno an der Guildhall School of Music and Drama in London. Seit 2006 ist sie Professorin für Violine an der Universität für Musik und Theater Leipzig Felix Mendelssohn Bartholdy. Sie spielt eine G.B. Guadagnini Geige von 1782.

Foto: Lennard Rühle

FOLGEN SIE UNS!