CÉLINE RUDOLPH

Die preisgekrönte Sängerin und Komponistin Céline Rudolph bewegt sich zwischen Berlin, São Paulo, Paris und New York in experimentellem Jazz ebenso wie in brasilianischer Musik, afrikanisch geprägter World Music, eindringlich interpretierten Chansons und urbanen Singer-Songwriter Sounds. Geboren in Berlin, studierte sie zunächst Philosophie, tauschte dann den Schreibtisch gegen die Bühne und ein Jazzgesangs- und Kompositionsstudium an der Berliner Hochschule der Künste. Sie improvisierte mit Bobby McFerrin, lernte beim Djembemeister Famoudou Konaté, reiste nach Brasilien und Westafrika und erfand ihre eigene Lautsprache. Internationale Tourneen mit dem eigenen Ensemble stehen neben Crossover-Projekten wie mit dem brasilianischen Ballett Balé da cidade de São Paulo, Peter Fuldas Jazzbearbeitung von Schönbergs PIERROT LUNAIRE, Barock meets Jazz mit dem französischen Countertenor Gérard Lesne für den Bayrischen Rundfunk oder aber der Gründung eines genreübergreifenden Orchesters an der Hochschule für Musik Dresden, wo sie ihre globalen Erfahrungen als Musikprofessorin für Jazzgesang und Improvisation seit 2003 weitergibt.
Seit 2015 arbeitet sie mit Herbie Hancocks Lieblingsgitarristen Lionel Loueke zusammen (Album OBSESSION). Das neuste Album PEARLS (2019) mit Lionel Loueke und weiteren Musikern der New Yorker Szene kreiert eine neue Farbe aus Singer-Songwriter-Melodien und urbanem Jazz.

Foto: Joachim Gern

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