Stephan Q. Eberhard

Stephan Q. Eberhard (er, sein, ihn) studierte Sprachen und Kulturen, Gender Studies, Schauspiel und Expanded Theatre in Deutschland, Frankreich, Indien und der Schweiz. Er arbeitet als Regisseur, Schauspieler, Objektkünstler, Puppenspieler und -bauer.

Seine Expertise liegt in kultur- und sprach(wissenschaft)lichen Bereichen und queer-feministischen Themen. Als „reflective practitioner“ gestaltet er seine Arbeiten meist transdisziplinär, politisch reflexiv und performativ - Missstände und Machtstrukturen (auch am Theater) sollen durch Kunst und soziokulturelle Projekte verändert werden.

Sein Herz schlägt für das Theater der Dinge. Stephan Q. Eberhard arbeitet als Puppenspieler für Nikolaus Habjan (Theater Dortmund u.a.) und gründete das transkulturelle Kollektiv FUTUR2. Er forscht mit Robotern und künstlichen Intelligenzen (in Spielzeug) als gleichberechtigte Spielpartner*innen. Seine aktuellen inhaltlichen Interessen liegen in Zukunftsforschung, Transhumanem Theater, kritischer Männlichkeit, Postpatriarchat und Theater „tout publique“ (für Erwachsene und Kinder).

Zu seinen nächsten Arbeiten gehören die Puppenoper RHEINGOLD bei den Bayreuther Festspielen, «2042» - EIN SPIELLABOR DER ZUKUNFT an verschiedenen freien Häusern (Schweiz, Österreich, Deutschland), DER BARBIER VON SEVILLA am Theater Basel und das 12-monatige queere Social Media Projekt "RYKKA para//e/s @om_on_mars". Mit seinem Theaterkomplex „hallimasch komplex“ wird er nach der Erfolgsproduktion MEDEA (Kamgnagel, Fast Forward Staatsschauspiel Dresden, FIAT Theater Festival Montenegro – beste Regie, bestes Schauspiel) als nächstes HOTEL am Schauspielhaus Wien, HOMO HABITAT am Bauhaus Dessau/Theater Dessau und DER STAUBIGE REGENBOGEN am Staatsschauspiel Mainz entwickeln und spielen.

Die Uraufführung von Julian Mahid Carlys VERBINDUNGSFEHLER ist seine erste Arbeit am Theater Osnabrück.

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