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RIEKE SÜSSKOW

Rieke Süßkow, geboren 1990 in Berlin, studierte zunächst Theater-, Film-, und Medienwissenschaft in Wien. Neben Hospitanzen und Assistenzen entstanden erste eigene Regiearbeiten in der freien Szene Wiens. Mit ihrem Regiedebüt DIE BEAUTYQUEEN VON LEENANE von Martin McDonagh wurde sie zum internationalen Theaterfestival Perm eingeladen. 2014 begann sie ihr Studium der Schauspielregie an der Theaterakademie Hamburg. Sie war während des Studiums Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes, gewann gemeinsam mit Emre Akal den Jurypreis des 10.Nachwuchswettbewerbs am Theater Drachengasse in Wien für Akals Uraufführung von  HEIMAT IN DOSEN und inszenierte Schnitzlers TRAUMNOVELLE am Staatstheater Braunschweig. Mit Ihrer Abschlussinszenierung MEDEA. NACH MOTIVEN VON HANS HENNY JAHNN  auf Kampnagel wurde sie zum Fast Forward Festival des Staatstheaters Dresden und dem FIAT Festival Montenegro eingeladen. Dort gewann Sie außerdem den Preis für die Beste Regie. Ferner wurde Ihre Uraufführung von Kevin Rittbergers IKI. RADIKALMENSCH am Theater Osnabrück zum Festival Radikal Jung und zu den Mülheimer Theatertagen eingeladen. In der Spielzeit 20/21 inszenierte sie ELEKTRA. EIN FAMILIENALBUM am Berliner Ensemble und die Uraufführung von Anna Neatas OXYTOCIN BABY  am Schauspielhaus Wien, dessen Premiere aufgrund der Pandemie in der Spielzeit 21/22 stattfindet. Ihre Arbeiten bewegen sich an der Schnittstelle zwischen Schauspiel, Choreografie und rhythmischer Komposition. Sie ist außerdem Teil der ersten Mülheimer Stückewerkstatt gemeinsam mit Mehdi Moradpour und Gründungsmitglied des „Hallimasch-Komplex“, das derzeit neben anderen Koproduktionen an einem Projekt am Bauhaus Dessau arbeitet.

Foto: Oliver Brosmann

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