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„Ich bin doch nur ein ganz gewöhnlicher Schauspieler“

Interviews mit den Schauspieler*innen des MEPHISTO-Ensembles zu Theater und Politik

Klaus Manns Roman MEPHISTO untersucht die moralische und politische Verantwortung von Künstler*innen während des Nationalsozialismus. Doch eine solche Verantwortung hörte nicht mit dem Ende der Nazi-Diktatur auf. Auch heute sollte das Theater ein zentraler Ort für politische Auseinandersetzungen sein. Wir haben die Schauspieler*innen des MEPHISTO-Ensembles befragt, wie ihr ganz persönlicher Blick auf Theater und Politik ist. Wie kann Theater politisch sein? Welche „Politik“ gibt es auch innerhalb der eigenen Strukturen? Welche Möglichkeiten hat man als Schauspieler*in und welche Hindernisse werden einem in den Weg gelegt? Die Ergebnisse dieser Interviews wurden dann auf die zentralen Kernaussagen konzentriert und so neu verteilt, dass jede*r Schauspieler*in nun einen fremden Text einzusprechen hatte, der sich aus den Aussagen unterschiedlicher Kolleg*innen zusammensetzt. Sie geben diese Texte als Kunstfigur wieder, im immer gleichen Hamlet-Kostüm, in dem sie auch zu Anfang der Inszenierung auftreten. Der so entstandene Film gibt Einblicke in den Theateralltag und die inhaltlichen, strukturellen und künstlerischen Diskussionen der Theatermacher*innen.


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