Osnabrücker Dramatiker:innenpreis

Schauspiel · emma-theater
Premiere 22.04.2023

Uraufführung

Der Osnabrücker Dramatiker:innenpreis hat einen festen Platz in der Theater-, Literatur- und Kunstszene, denn seit 2013 wurden Stücke der bisherigen Gewinner:innen auf vielen Bühnen, wie am Wiener Burgtheater, am Deutschen Theater Berlin oder am Schauspielhaus Bochum gespielt. Die Nachhaltigkeit einer solchen Autor:innenförderung scheint nicht zuletzt dadurch bewiesen, dass die Spielzeit 2022 / 23 mit der Rekomposition ANTIGONE. EIN REQUIEM von Thomas Köck eröffnet wird, dem Autor, der vor neun Jahren zum ersten Mal diesen Dramatiker:innenpreis für sein Stück JENSEITS VON FUKUYAMA erhielt.

Die mit der neuen Intendanz angestrebte Transkulturalität als Öffnung des Theaters in die Stadt soll sich auch in der Auswahl des Dramatiker:innenpreises widerspiegeln: Bereits zum fünften Mal rufen der Theaterverein Osnabrück e. V. und das Theater Osnabrück unbekannte Autor:innen dazu auf, ihre Texte einzusenden. Erstmals wird in diesem Jahr der Preis europaweit ausgeschrieben und richtet sich somit nicht mehr nur an deutschsprachige Autor:innen. Ziel ist es, die Vielfältigkeit an Perspektiven und Lebensrealitäten innerhalb dieses von Konflikten, Abgrenzungen und Krieg ebenso wie von Migration, Solidarität und Miteinander geprägten Kontinents auch im Theater abzubilden.

WeiterlesenAus 130 eingesendeten Exposés wählt eine Jury fünf Texte aus, die unter Begleitung von Expert:innen fertig geschrieben werden. Im Herbst 2022 wird das Gewinnerstück bekannt gegeben und im April 2023 in einer Uraufführung dem Publikum vorgestellt.

Besetzung


Inszenierung: David Moser
Bühne und Kostüme: Stella Lennert

Gefördert von