4. SINFONIEKONZERT

Pariser Musikleben

31.01.2022 20:00 Uhr・OsnabrückHalle, Europasaal

Osnabrücker Musikpreis 2021 – ermöglicht durch die Felicitas und Werner Egerland Stiftung

M.-A. Charpentier Marche de Triomphe et Second Air de Trompette Preisträger:instück
César Franck Sinfonie d-Moll

Dirigent: Andreas Hotz
Solist:in: Preisträger:in des Osnabrücker Musikpreises 2021
Laudator: Benedikt Stampa

Paris ist eine der vielseitigsten Musikmetropolen der Welt, wie das vierte Sinfoniekonzert beweist. Marc-Antoine Charpentiers zweisätziger Triumphmarsch, dessen festliche Klänge das Konzert erö!nen, atmet den Geist des französischen Absolutismus. Auch das Hauptwerk des Konzertes wurde in Paris uraufgeführt, jedoch weitaus später und unter gänzlich anderen Vorzeichen. Der in Belgien geborene César Franck, der 2022 seinen 200. Geburtstag feiert, suchte seit seiner Jugend als Komponist in Paris Fuß zu fassen. Tatsächlich wurde er vor allem als Organist und Professor am Pariser Konservatorium bekannt. Erst mit über 60 Jahren wurde ihm auch Anerkennung als Komponist zuteil, nachdem der Violinvirtuose Eugène Ysaÿe dem Komponisten quasi über Nacht zu Weltruhm verhalf. Francks zu dieser Zeit entstandene d-Moll-Sinfonie gehört zu den wichtigen Orchesterkompositionen der Spätromantik.

Zwischen den beiden genannten Werken wird nach pandemiebedingter Unterbrechung endlich wieder der Osnabrücker Musikpreis verliehen. Der oder die Preisträger:in wird wie in jedem Jahr in den Finalkonzerten des ARD-Musikwettbewerbs ermittelt und präsentiert sich im Rahmen des Konzerts auf seinem oder ihrem Instrument – in diesem Jahr Horn oder Violine – bzw. stellt sich mit seiner oder ihrer Stimme vor.

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