Frau Yamamoto ist noch da
Dea Loher
Schauspiel
Theater am Domhof
Premiere 13.02.2026
Einführung: 30 Minuten vor Beginn
Wir befinden uns mitten in einer großen Stadt. Was sehen wir? Im Restaurant schiebt eine Frau ihre kranke Mutter als Grund vor, um nicht mit ihrem Freund zusammenziehen zu müssen. Im Fahrradladen schreibt ein Mann ein Liebesgedicht ins Nichts hinein. Im Park überzeugt eine Frau eine andere, für ein neues Waffennutzungsgesetz zu stimmen. Im verseuchten Fluss entdecken Angler:innen tote Fische. Immer wieder schweift unser Blick auf die Wohnung des Paares Erik und Nino, die sich, quasi unabsichtlich, langsam auseinanderleben.
Das Stück zeichnet das Panorama einer Gesellschaft, in der die Menschen zugänglich und scheu sind, vergnügungssüchtig und angstvoll. Einzig die Älteste, Frau Yamamoto, lässt ihre Tür offen, damit ein Durchzug entsteht, damit die Welt hineinkommen kann – in ihrer ganzen Schönheit und Grausamkeit.
„Wieso sollen wir sie einladen – wir kennen sie überhaupt nicht.“ „Da würden wir was anfangen ... Das können wir am Ende gar nicht mehr kontrollieren.“
Frau Yamamoto: Angelika Thomas
Nino: Michi Wischniowski
Erik: Stefan Haschke
Frau im Treppenhaus, in der Bar, beim Tanzen (Gold), Klientin, Frau im Treppenhaus: Monika Vivell
Frau im Restaurant, Frau 2 (Waffen), Frau am Fenster, Anglerin 2, Frau an der Landstraße: Annika Martens
Mann im Restaurant, Therapeut, Angler 3: Ronald Funke
Servicekraft, Frau 1 (Waffen), Anglerin 1, Frau mit Rucksack: Verena Maria Bauer
Mann der ein Gedicht schreibt, der ein Gedichtvorträgt, in der Bar und beim Tanzen, Mann im Schwimmbad: Hans-Christian Hegewald
Mika, Mann an der Landstraße: William Hauf
Kinderstatisterie
Inszenierung: Alina Fluck
Bühne und Kostüme: Marleen Johow
Kostüme: Svenja Mangold
Video & Musik: Oskar Smollny
Dramaturgioe: Kundry Reif
Regieassistenz und Abendspielleitung: Lara Maßmann
Ausstattungsassistenz: Lena Stühmeier
Inspizienz: Kiki Timm
Regiehospitanz: Anika Laschewski
Ausstattungshospitanz: Pauline van Husen
Soufflage: Astrid Willnow-Herrmann
Theatervermittlung: Dietz-Ulrich von Czettritz
Bühnenmeister: Sascha Niebuhr
Beleuchtung: Julian Rickert
Ton: Tim Klöpper
Kinderbetreuung: N.N.