RAFIK SCHAMI

Fatima und der Traumdieb

Kooperation Junges Theater Oskar und Schauspiel ・Theater am Domhof
Premiere 14. November 2021

Uraufführung

Der junge Hassan lebt in Armut mit seiner Schwester Fatima bei seiner kranken Mutter. Das Geld reicht nicht mal mehr für etwas zu essen. Also macht er sich auf den Weg, um Geld zu verdienen. Glücklich wähnt er sich, einem wohlhabenden Schlossherren dienen zu können. Denn in nur einer Woche soll er dort ein ganzes Goldstück verdienen, wenn es ihm gelingt, sich nicht über die viele Arbeit und die Schikanen seines neuen Herrn zu ärgern. Andernfalls erhalte er nichts für die getane Arbeit. Am Ende der Woche verliert Hassan schließlich die Nerven und erträgt die Launen des ungnädigen Schlossherren nicht mehr. Was Hassan misslingt, geht seine Schwester Fatima mit mehr
Geschick an. Mit List und Mut gelingt es ihr, den mürrischen Schlossherren auszutricksen und sogar die gefangenen Träume aller einstigen Bediensteten zu befreien.

WeiterlesenDer große Geschichtenerzähler Rafik Schami erzählt ein altes syrisches Märchen neu und spannt damit einen überzeugenden Bogen in unsere Gegenwart, in der weltweit jedes dritte Kind in Armut lebt. Das vom zehnjährigen Bürgerkrieg gebeutelte Syrien hinterlässt Tausende von hungernden Kindern in Kriegstrümmern. Rafik Schami ermutigt Kinder und Erwachsene an die eigenen Träume zu glauben, Widerstand zu leisten gegen gierige Machthabende und den Mut zu haben, etwas zu verändern.

Besetzung


ES SPIELEN
Fatima: Lua Mariell Barros Heckmanns
Hussein: Manuel Karadeniz
Schlossherr, Vater: Oliver Meskendahl
Mutter, Mariam: Lena Vix
Kohlenträgerin,Pferd: Hannah Hupfauer
Marktfrau,Kuh: Katharina Kesseler
Livemusik, Oud: Shermav Hamo

TEAM
Inszenierung: Marcelo Diaz
Bühne und Kostüme: Susanne Füller
Musikkomposition: Jürgen Heimülle
Dramaturgie: Tanja Spinger
Theaterpädagogische Betreuung: Diez-Ulrich von Czettritz
Regieassistenz, Abendspielleitung: Rebecca Riegel, N.N.
Ausstattungsassistenz: Pauline Obermeyer
Inspizienz: Luisa Rubel
Bühnenmeister: Tobias Prief
Beleuchtung: Julian Rickert
Ton: Jan van Triest

Mit freundlicher Unterstützung