Das schlaue Füchslein

Oper von Leoš Janáček

Libretto von Leoš Janáček
nach der Novelle von Rudolf Těsnohlídek
Deutsche Übersetzung von Hans Hartleb

Theater am Domhof
Premiere 01.05.2027

„Meine Motive wachsen aus der Erde, aus den Tieren, aus den Menschen – dass sie mit allem verknüpft sind, was ist.“

schreibt der Naturfreund Leoš Janáček nach einigen persönlichen Schicksalsschlägen.

Den Tod als natürlichen Teil des Lebens zu akzeptieren, hatte der inzwischen 70-Jährige Leoš Janáček gelernt. Inspiriert von der damals bekannten Bildergeschichte Rudolf Těsnohlideks, fand Janáček im ewigen Kreislauf vom Werden und Vergehen, Sterben und Geborenwerden Anfang der 1920er Jahre Bestätigung für seine populärste Oper Das schlaue Füchslein.  Sie erzählt von der jungen Füchsin, die vom Förster gefangen und eingesperrt wird, auf seinem Hof die Hühner zur Rebellion aufwiegelt, bevor sie dem Hahn die Kehle durchbeißt und zurück in den Wald flieht.

Dort begegnet sie einem jungen Fuchs, mit dem sie eine unüberschaubare Anzahl von Nachkommen in die Welt setzt und schließlich von einem Wilderer erschossen wird.

Was er im Wald hörte und wahrnahm, hat Janáček in die Musik seiner Fabeloper fließen lassen und dabei höchst eindringliche Töne gefunden für das Menschliche im Tier und das Tierische im Menschen.

Musikalische Leitung: Christopher Lichtenstein
Inszenierung, Bühne und Kostüme: Dennis Krauß
Choreographie und szenische Mitarbeit: Gal Fefferman

Was gespielt wird

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