Theater@MuseumsQ4

CONNECTING ARTS

Kooperationsprojekt in fünf Episoden zwischen dem Theater Osnabrück und dem Museumsquartier Osnabrück

 

Das Theater Osnabrück und das Museumsquartier Osnabrück haben sich zu einem spannenden digitalen Kooperationsprojekt zusammengeschlossen. Fünf Kurzfilme sind mit Darsteller*innen und Musiker*innen aus allen fünf Sparten des Theaters in den Räumen des Felix-Nussbaum-Hauses im Museumsquartier Osnabrück entstanden und haben eine Verbindung zwischen Theater und Museum hergestellt. Beide Institutionen sind aktuell von den Schließungen im Kulturbereich betroffen und entwickeln kreative Formate auf digitaler Ebene.

 

Die Episoden werden wöchentlich jeweils freitags an dieser Stelle und auf der Website des Museumsquartiers erscheinen.

 

EPISODE 1

Die Kurzfilmreihe beginnt mit Episode 1, in der Mauro de Candia die Figuren seiner Tanzproduktion KUNSTRAUB vom fiktiven Ausstellungsraum der Bühne in den realen Museumsraum versetzt. Hier werden sie mit den Bildern Felix Nussbaums konfrontiert und zugleich mit sich selbst und den anderen Anwesenden. Wer dabei wen betrachtet, beobachtet, belauert oder vielleicht sogar bespitzelt bleibt ungewiss. In dem Raum mit seiner kühlen, asymmetrischen Betonarchitektur sind die Geister der Vergangenheit und der Gegenwart gleichermaßen präsent.

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Mit Ayaka Kamei, Marine Sanchez EgasseOhad Caspi, Neven Del Canto, Andreas Möckel
Kamera/Regie/Ton/Schnitt Roman Partikewitsch 

 
EPISODE 2

In Episode 2 hat sich der Hauptprotagonist aus Klaus Manns MEPHISTO, Hendrik Höfgen als Mephisto in den Museumsräumen verirrt. Konfrontiert mit den Kunstwerken Nussbaums, der vor den Nationalsozialisten flüchtete und von ihnen ermordet wurde, muss Höfgen sich seinen eigenen Geistern und den ihn heimsuchenden Fragen von Verantwortung und Schuld eines Künstlers, der weiter unter den Nationalsozialisten gearbeitet hat, auseinandersetzen.

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Mit Ayaka Kamei; Andreas Möckel
Kamera/Regie/Ton/Schnitt Roman Partikewitsch
Stimmen Christina Dom, Katharina Kessler, Denise Matthey; Stefan Haschke, Thomas Kienast, Oliver Meskendahl
Musik Jens-Uwe Beyer, Aristopunk

 
EPISODE 3

In Episode 3 betreten wir den Raum mit dem Bild ZERSTÖRUNG 1 von Felix Nussbaum. Eine Opernsängerin und ein Opernsänger stehen vor der zerstörten Stadt Pisa und werden mit einem Duett aus Gaetano Donizettis Oper L’ELISIR D’AMORE zum Leben erweckt.

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Mit Marie-Christine Haase, Ayaka Kamei; Daniel Wagner
Klavier Markus Lafleur
Kamera/Regie/Ton/Schnitt Roman Partikewitsch 

 
EPISODE 4

In Episode 4 vereinen sich die düsteren Gemälde Felix Nussbaums mit Ausschnitten aus dem Roman JUGEND OHNE GOTT seines Zeitgenossen Ödön von Horváth. Beide setzten sich mit der durch den Nationalsozialismus ausgelösten Angst vor der Verrohung der Menschheit auseinander. Die Verrohung der Menschheit findet bei Horváth Ausdruck in den folgenden Sätzen: „Es kommen kalte Zeiten, das Zeitalter der Fische. Da wird die Seele des Menschen unbeweglich wie das Antlitz eines Fisches.“ In dieser Episode sehen wir die Auseinandersetzung der Charaktere Julius Caesar, des Lehrers und Evas mit dem Zeitalter der Fische.

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Mit Hannah Hupfauer; Patrick Bredow, Lukas Metzinger
Kamera/Regie/Ton/Schnitt Roman Partikewitsch 

 
EPISODE 5

In Episode 5 erklingt das Museum mit Klezmerklängen in Anlehnung an Musik des jüdischen Komponisten Gustav Mahler. Zwei Musiker des Osnabrücker Symphonieorchesters adaptieren Motive aus dem Trauermarsch seiner 1. Sinfonie und führen sie über jüdische Folklore weiter in eine hoffnungsvolle, sehr lebendige Improvisation.

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Mit Ayaka Kamei; Marian Ghisa, Matthias Wernecke
Kamera/Regie/Ton/Schnitt Roman Partikewitsch 

 

In Kooperation mit dem





Idee Roman Partikewitsch, Claudia Drecksträter 
Konzept Mauro de Candia, Kim Ehinger, Iris Gast, Theresa Leopold, Jens Peters, Patricia Stöckemann, Joanna Willenbrink, Alexander Wunderlich




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