Johann Wolfgang von Goethe

GÖTZ VON BERLICHINGEN

GÖTZ VON BERLICHINGEN - on demand

Hier können Sie den Theaterfilm GÖTZ VON BERLICHINGEN als Video on demand für 9€ ausleihen.
Das Video steht Ihnen danach für 48 Stunden zur Verfügung.
Dauer: ca. 81 Minuten

> Anleitung zum Digitalen Theater (Video on demand)

Studierende der Universität und der Hochschule Osnabrück finden hier Informationen zur Nutzung des Digitalen Theaters
im Rahmen der Theaterflatrate.

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„Ein vitales Lebenszeichen aus dem Corona-Theater-Zwangsstillstand: schrill, grell, laut, bunt. Und kurzweilig, mit vielen lustigen Ideen.“
nachtkritik.de

„Die gehetzte Bildsprache, das atemlose Spiel, die fetten Musikzuspielungen und die lustige Macho-Dekonstruktion summieren sich zu einer ganz schön feisten audiovisuellen Dröhnung – einem trashigen Theater-Film-Comic-Vergnügen.“
Die Deutsche Bühne

„Erschreckend, wie sehr die Übertragung in unsere Gegenwart funktioniert. Davon zeugt auch der digitale Applaus, den das Publikum via Kommentarfunktion im Nachgespräch spendet.“
Neue Osnabrücker Zeitung

„Die sieben Schauspieler spielen ihre 13 Rollen ganz famos, der Spaß am komödiantischen Überdrehen, das ihnen Regie und das Format Theater-Film gestatten, ist ihnen durchgängig anzumerken.“
Westfälische Nachrichten

„Dieser ‚Götz von Berlichingen‘ rockt den Sturm und Drang wie ein Videoclip zwischen Tiefenrausch, Schlachtfeld des Lebens und Zukunftsvision. […] Die Sehnsucht nach Theater als ursprüngliches Erlebnis wächst!“
Osnabrücker Nachrichten

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„Es lebe die Freiheit!“ – mit diesen Worten zieht der Reichsritter Götz von Berlichingen, der nur sich und dem Kaiser untertan sein will, in den Kampf gegen die immer mächtigeren Territorialfürsten.

Um Freiheit geht es auch dem jungen Goethe, als er 1771 in nur sechs Wochen die erste Version seines GÖTZ VON BERLICHINGEN aufs Papier wirft und damit die Bewegung des Sturm und Drang begründet. Und es ist Goethes Stück, das den bis heute wirksamen Mythos vom „edlen Deutschen“ und Freiheitshelden Götz von Berlichingen erst schafft. Dieser hat wenig mit dem historischen Götz, der de facto ein Raubritter war, aber viel mit dem politisch machtlosen Bürgertum des 18. Jahrhunderts zu tun. Indem Goethe die eigene Sehnsucht nach individueller Freiheit und Selbstverwirklichung auf eine historische Gestalt des 16. Jahrhunderts projiziert, kreiert er den Auftakt zu einer genuin deutschen (National)Literatur und drückt gleichzeitig einen Mangel seiner – und unserer? – Gegenwart aus.

Der junge Regisseur Daniel Foerster, der mit seiner Inszenierung von Kleists DIE FAMILIE SCHROFFENSTEIN bereits einen deutschen Klassiker auf den Prüfstand des Heute stellte, wird die Übersetzung dieses Klassikers in das digitale Medium nutzen, um die Frage nach der Freiheit noch einmal neu für das 21. Jahrhundert zu stellen.

 

Unterstützen Sie mit einer Spende das Theater Osnabrück:
Städtische Bühnen Osnabrück gGmbH
Sparkasse Osnabrück, IBAN: DE96 2655 0105 0000 5432 15
Bitte geben Sie als Verwendungszweck „Götz von Berlichingen“ an.

 



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Die Inszenierung ist Teil des Möser-Jahres 2020.





Besetzung

Inszenierung Daniel Foerster
Bühne, Kostüme Lydia Huller
Kamera, Schnitt Simon Baucks
Dramaturgie Marie Senf
Kampfchoreografie Jan Krauter
Theaterpädagogische Betreuung Lars Kajuiter

Götz von Berlichingen/Kaiser Maximilian Oliver Meskendahl
Elisabeth, Frau von Götz Hannah Walther
Maria, Schwester von Götz/Franz, Weislingens Knecht Magdalena Kosch
Carl, Sohn von Götz/Georg, sein Knappe Katharina Kessler
Bruder Martin/Adelbert von Weislingen Viet Anh Alexander Tran
Franz von Sickingen/ Bischof von Bamberg Philippe Thelen
Adelheid von Walldorf Juliane Böttger


 

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