Einaktige Oper in sieben Szenen von Leonard Bernstein

TROUBLE IN TAHITI

Musik und Text von Leonard Bernstein mit einem Prolog bestehend aus Songs aus ARIAS AND BARCAROLLES von Leonard Bernstein

In englischer Sprache mit deutschen Untertiteln

 

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„Unter ihrem Dirigenten An-Hoon Song spielen die Osnabrücker einen abwechslungsreichen, aber nie oberflächlichen Sound: mal jazzig, mal lyrisch wechseln sie von Melancholie ins Opernhafte. […] Susann Vent-Wunderlich ist sehr ausdrucksvoll mit Stimme und Spiel.“
Die deutsche Bühne

„Theatrales Vergnügen: Guillermo Amayas lebenswahre Inszenierung lässt das Paar Dinah und Sam sogar in den eigenen vier Wänden ernsthaft auf Social Distance gehen. […] Ein  ideales Stück für die aktuelle Situation. […] Das digitale Musiktheater gerät unter An-Hoon Song instrumental und sängerisch hervorragend. Vent-Wunderlich und Eggers [entdecken] in Bernsteins melodiösen Stellen viele, viele Inspirationen fürs Detailgeschehen.“
Concerti

„Die Produktion [besticht] vor allem durch ihre musikalischen Qualitäten. Bernstein hat dafür die ganze Bandbreite seiner Kompositionskunst genutzt: Jazz und Schmalz verrührt er mit musikalischer Moderne zu seinem eigenen, sehr persönlichen Mix. Das Osnabrücker Symphonieorchester spielt das unter An-Hoon Song mit viel Freude und Präzision. […] Auf der Bühne [bleibt es] zwar meistens düster – umso heller jedoch funkelt die Musik.“
Neue Osnabrücker Zeitung

„Die Handlung [berührt] durch die schier trostlosen Szenen einer Mittelschicht-Ehe und fesselt durch ein breites musikalisches Spektrum von arienartigen Melodien bis hin zum Broadway-Jazz. […] Die unaufdringliche Regie Guillermo Amayas schließt mit zwei Kameraperspektiven zu den rhythmisch gegenläufigen Melodien von Dinah und Sam den Zustand ihrer Ehe von Beginn an sinnig auf. […] Eine Stunde fesselndes Musiktheater.“
Westfälische Nachrichten

„[Guillermo Amaya weiß] durchaus, in Szene zu setzen; zumindest tut er dies vorzüglich. […] Die eingängigen Melodien erweckt An-Hoon Song beschwingt und übersprudelnd zum Leben. […] Das Jazztrio […] ist trotz der räumlichen Trennung so perfekt aufeinander abgestimmt, dass man sie von den Brettern am Domhof in Osnabrück direkt auf eine Bühne in Las Vegas stellen könnte. Da macht das Zusehen und -hören viel Freude.“
Der Opernfreund

„Ehe man sich versieht, ist diese mit Herzblut produzierte Stunde um! […] Dem Produktionsteam um Regisseur Guillermo Amaya und Kapellmeister An-Hoon Song gelang eine Inszenierung, die in die Zeit passt. […] ‚Trouble in Tahiti‘ bereichert den durchaus beachtlichen Online-Spielplan des Theaters.“
Osnabrücker Nachrichten

„Der Gesang (etwa von Susann Vent-Wunderlich als Dinah) und die Musik des Osnabrücker Symphonieorchesters sind so klangvoll, dass man, wenn alle Pandemien beendet sind, überhaupt nicht nach Tahiti möchte, sondern einfach nur eine Woche lang jeden Abend in ein norddeutsches Theater mit roten Klappsitzen aus Samt.“
IHK-Magazin

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Freuen Sie sich auf das einmalige Online-Erlebnis von Leonard Bernsteins TROUBLE IN TAHITI!

Bernstein, bekannt für seine Musicals wie WEST SIDE STORY oder ON THE TOWN, hat 1952 die einaktige Oper TROUBLE IN TAHITI komponiert, die hinter die Kulissen der perfekten Welt der amerikanischen Vorstadt blicken lässt. Denn da sieht es seiner Meinung nach ziemlich finster aus. Musikalisch schöpft Bernstein alles aus und schafft mit eingängigen Melodien, spannenden Rhythmen und schwungvollen Jazzelementen ein Werk, das sich gut in die Reihe seiner Musicals einfügt.

In den schönen kleinen weißen Häusern der amerikanischen Vorstadt Suburbia knallt es schon wieder: Bei dem Ehepaar Sam und Dinah herrscht Krisenmodus am Frühstückstisch! Jede Unterhaltung endet im Streit und so gehen sie sich lieber den weiteren Tag aus dem Weg. Auf der Arbeit und in seinem Klub ist er der Siegertyp. Sie flüchtet sich in eine einst erträumte Idylle, von der sie ihrem Psychiater erzählt, und in den schnulzig kitschigen Musicalfilm TROUBLE IN TAHITI im Kino. So kümmert sich jeder um Seins und vergisst an diesem Nachmittag den Besuch der Schultheateraufführung ihres Sohnes. Um auch am Abend einer weiteren befürchteten Unterhaltung mit Dinah zu entgehen, schlägt Sam einen gemeinsamen Kinobesuch vor. Es gibt TROUBLE IN TAHITI.

In Osnabrück wurde TROUBLE IN TAHITI mit den beiden unterschiedlichen Charakteren Sam und Dinah sowie einem kommentierenden Jazztrio durch das Team um Regisseur Guillermo Amaya und Kapellmeister An-Hoon Song auf die Bühne gebracht. Die ursprünglich am 23.1.21 geplante Premiere musste aufgrund der Unterbrechung des Spielbetriebs im Rahmen der Maßnahmen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie abgesagt werden. Auch wenn Sie aktuell nicht in den Stühlen des Zuschauerraums im Theater am Domhof Platz nehmen können, so ermöglichen wir Ihnen mit der Aufzeichnung der Produktion, das Stück von Ihrem Wohnzimmer aus sehen zu können. Machen Sie es sich bequem und freuen Sie sich auf einen spannenden Musiktheaterabend.

 

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Besetzung

Musikalische Leitung An-Hoon Song
Inszenierung Guillermo Amaya
Bühne Jörg Zysik
Kostüme Nathalie Himpel
Dramaturgie Alexander Wunderlich

Dinah Susann Vent-Wunderlich
Sam Jan Friedrich Eggers
Jazztrio Erika Simons, Mario Lee, Mark Hamman

Osnabrücker Symphonieorchester


Leonard Bernstein
TROUBLE IN TAHITI
One-act opera in seven scenes

Libretto by Leonard Bernstein
New Reduced Version by Garth Edwin Sunderland
mit einem Prolog bestehend aus
I. Prelude, II. Love duet, IV. The Love of My Life, VIII. Postlude aus ARIAS AND BARCAROLLES by Leonard Bernstein for mezzo and baritone, strings and percussion
Orchestrated with the assistance of Bright Sheng
Lyrics by Leonard Bernstein
In englischer Originalsprache

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