Der Klang des Orchesters

HÖRSTATION

Besuchen Sie unsere Hörstation im Foyer des Theaters am Domhof und hören Sie jeden Monat in eine andere CD-Produktion hinein.

Anlässlich unseres 100-jährigen möchten wir Sie in der Hörstation mit auf eine Zeitreise durch die Tonträger-Geschichte des Orchesters nehmen.

Die Arbeit des Osnabrücker Symphonieorchesters ist seit den 1990er Jahren auf zahlreichen CD-Aufnahmen dokumentiert. Begonnen mit einer durch den Musikverein Osnabrück e. V. ermöglichten Aufnahme mit Werken von Aram Chatscharturjan, Richard Wagner und Udo Zimmermann unter Jean-François Monnard aus den Jahren 1990/91 über die Gesamteinspielung der Sinfonien Josef Bohuslav Foersters, deren erster Teil den ECHO KLASSIK erhielt und so ungewöhnlichem Repertoire wie dem Konzertmitschnitt SHOUROUK mit der NDR-Bigband und Solisten des Morgenland Festivals bis hin zur OPUS-nominierten Ersteinspielung von Hans Gáls Lied der Nacht unter der Leitung von Andreas Hotz spiegeln die Aufnahmen die Repertoirebreite und die Gestaltungsfähigkeit des Osnabrücker Symphonieorchesters durch die letzten dreißig Jahre hindurch wieder.

Erleben Sie in jedem Monat eine andere Aufnahme mit dem Osnabrücker Symphonieorchester!

Monat

Titel

Jahr

Label

Bestellnr.

10/19

Hans Werner Henze: DAS WUNDERTHEATER

2005

ars production

ARS 38 454

11/19

Albert Lortzing: HANS SACHS

2001

 

ars production

FCD 368 420-21

12/19

Christian Westerhoff: Symphony, Clarinet Concerto, Double Concerto

2012

cpo

9398399

01/20

Eugen D’Albert: Symphony op. 4, SEEJUNGFRÄULEIN op. 15

2009

cpo

9600247

02/20

Josef Bohuslav Foerster: Symphonies Nr. 1 & 2

2008

MDG

MDG 632 1491-2

Josef Bohuslav Foerster: Symphonies Nr. 3 & 4

2009

MDG

MDG 632 1491-2

Josef Bohuslav Foerster: Symphony Nr. 5 In den Bergen op. 7

2010

MDG

MDG 632 1491-2

03/20

Charles Gounod: LA NONNE SANGLANTE

2008/2009

cpo

1001656

04/20

SHOUROUK

2010

Dreyer-Gaido

21070

05/20

Franz Lehár: DER GRAF VON LUXEMBURG

2014

cpo

3506421

06/20

Christian Westerhoff: Viola Concertos 1 & 3, Flute Concerto

2017

cpo

3126641

07/20

Hans Gál: DAS LIED DER NACHT

2018

cpo

7971843

Alle Einspielungen sind an der Theaterkasse erhältlich.


Hörstation im März

Helden am Abgrund, unerlöste Seelen, weiße Frauen, die nachts durch alte Burgen wandeln … Die Romanleser*innen – vornehmlich die englischsprachigen – des 19. Jahrhunderts liebten Romane, die die Grenzen des Übernatürlichen überschritten und den Leser/ die Leserin mit einem leichten Grusel erschaudern ließen. Von der Insel schwappte der Horror-Trend in der gehobenen Unterhaltung auch auf den Kontinent, und insbesondere in Frankreich trafen die Texte auf fruchtbaren Boden und fanden bald auch den Weg auf die Opernbühne. Lange traf man als bekannten Titel in der Opernliteratur als Beispiel für dieses Phänomen vor allem LA DAME BLANCHE von Boildieu. Dass Eugène Scribe eine Episode aus Matthew Gegrory Lewis Roman THE MONK jedoch als genialen Opernstoff erkannt und in ein Libretto verwandelt hatte, war lange Zeit in Vergessen geraten. Dabei war die Vertonung der „blutenden Nonne“ (LA NONNE SANGLANTE) nach ihrer Uraufführung gut angekommen. Ein Intendantenwechsel jedoch ließ sie nach nur 11 Aufführung in Vergessenheit geraten, bis sie 150 Jahre später am Theater Osnabrück wiederentdeckt wurde.

Zwei verfeindete Familien, ein liebendes Paar und eine ermordete Verlobte, die nach Erlösung suchend die Hallen eines alten Schlosses durchspukt – gruselige Unterhaltung gepaart mit Gounods leidenschaftlicher Musik machten LA NONNE SANGLANTE in der Inszenierung von Gabriele Rech zu einem echten Highlight der Spielzeit 2007/08.

Charles Gounod
LA NONNE SANGLANTE
Die Blutige Nonne – Eine gespenstische Familiengeschichte
Oper in 5 Akten
Text von Augustin Eugène Scribe und Germain Delavigne

Ensemble und Chor des Theaters Osnabrück
Osnabrücker Symphonieorchester
Musikalische Leitung: Hermann Bäumer
Choreinstudierung: Peter Sommerer

cpo 2008/2009

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