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NATIVES - UREINWOHNER

Glenn Waldron / 14+

Deutsch von Michael Raab


Drei Kontinente, drei junge Menschen, drei Lebensgeschichten, die im Real Life keine Berührungspunkte haben. Was sie dennoch eint? Sie treten gleichzeitig in ihr 14. Lebensjahr. Und sie sind alle Digital Natives, Ureinwohner*innen einer virtuellen Welt, die undurchsichtig wie ein Dschungel ist. Kunstvoll ineinander verwoben erzählt NATIVES von den dramatischen Wendungen im Leben dieser drei Heranwachsenden, die vor allem durch die neuen Medien ausgelöst werden. Cybermobbing, Doxing, Porno – auf ihrer altersgemäßen Suche im Cyberspace nach Sinn, Liebe, Freundschaft oder Anerkennung verkehrt sich die Wunsch- in eine Höllenmaschine, die ihre Benutzer*innen sogar physisch bedroht. In allen drei Geschichten gibt es aber auch die Aussicht auf eine Wendung, die die positiven Seiten der Vernetzung aufscheinen lasst. Mit seinen Regiearbeiten DSCHIHAD EXPRESS und DIE KLEINE MEERJUNGFRAU hat Pascal Wieandt am Theater Osnabrück gezeigt, dass er für Menschen aller Altersstufen packendes Theater machen kann. 


Die Vorstellung dauert ca. 1 Stunde und 5 Minuten, keine Pause.


Fotos: Uwe Lewandowski

BESETZUNG

Inszenierung Pascal Wieandt
Bühne, Kostüme Christine Bertl 
Video Annika Kerski, Runa Marold, Maleen Schaper, Stefanie Sparensmeyer, Jonas Uhland (Studierende der Hochschule Osnabrück)
Dramaturgie Karin Nissen-Rizvani, Theresa Sophie Leopold 
Theaterpädagogische Betreuung Lars Kajuiter


A Hannah Hupfauer
B David Krzysteczko
C Anne Sofie Schietzold

PRESSESTIMMEN

„Das Stück [bot] einen faszinierenden Einblick in jugendliche Gedankenwelten, die sich permanent digitaler Reizüberflutung aussetzen. Diese Gedankenwelten muten einerseits erschreckend egoman an, ermöglichen aber andererseits jungen Leuten in totalitären Systemen ein Stück Freiheit.“ – Uta Biestmann-Kotte, Neue Osnabrücker Zeitung, 2.5.2019

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