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David Fennessy

Uraufführung

Herzog kommentiert den Filmdreh des 1982 erschienenen FITZCARRALDO mit Klaus Kinski in der Hauptrolle in einem Tagebuch, das unter dem Titel EROBERUNG DES NUTZLOSEN veröffentlicht wurde. Das messianische Pathos von Sprache und Bildern, durch die im Tagebuch die Vorgänge geschildert werden, steht dem Bewusstsein der Nutzlosigkeit des Vorhabens gegenüber. Das Musiktheater SWEAT OF THE SUN ist ein Zoom in den Kopf eines Besessenen. Die radikal subjektive Perspektive des Textes Eroberung des Nutzlosen wird im Musiktheater SWEAT OF THE SUN intensiviert, gebrochen und erweitert in eine dreidimensionale Darstellung in Raum, Szene und Klang. Die Aufführung bildet eine „Landschaft“ aus Orchester, SchauspielerInnen, SängerInnen und Publikum: Aus ihr entfaltet sich die Erzählung des Protagonisten, sie ist gleichsam seine Erzählung.


David Fennessys SWEAT OF THE SUN wird als Koproduktion des Theaters Osnabrück mit der Münchener Biennale am 28. Mai 2016 in München uraufgeführt. Im Juni 2017 wird das Stück in einer kurzen En-Suite-Folge auf der Bühne des Theaters am Domhof zu erleben sein. Der Regisseur Marco Štorman hat sich in der Spielzeit 2014/2015 bereits mit der Schauspielproduktion DER SCHWARZE OBELISK von Erich Maria Remarque dem Osnabrücker Publikum vorgestellt.


Kompositionsauftrag der Münchener Biennale, finanziert von der Ernst-von-Siemens-Musikstiftung


Eine Koproduktion des Theaters Osnabrück mit der Münchener Biennale


Fotos: Jörg Landsberg


Die Vorstellung dauert ca. 1 Stunde 10 Minuten – keine Pause.


Karten für die Podesterie auf der Bühne können Sie hier online kaufen.

BESETZUNG

Musikalische Leitung An-Hoon Song
Inszenierung Marco Štorman
Mitarbeit Regie Stephanie Schümann
Bühne, Kostüme Jil Bertermann
Video Ole Heinzow
Dramaturgie
Katharina Ortmann, Alexander Wunderlich

Sopran 1 Susann Vent-Wunderlich
Sopran 2 Gesche Geier
Alt Katarina Morfa
Bariton Marco Vasalli
Bass José Gallisa
Schauspielerin Stephanie Schadeweg
Schauspieler Jan Friedrich Eggers

Table Guitar Niki Liogka, Frank Lorenz, Jakob Lübke, Ingo Reddemann, Vincent Vogel
Long-Strings Lisa Kläger, Matthias Wernecke, Stefan Zwick
Computer-Performer Pete Dowling

Osnabrücker Symphonieorchester

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