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Uraufführung / Junge Choreograf*innen

Zum sechsten Mal kreieren Tänzer*innen der Dance Company einen Tanzabend mit eigenen Stücken, diesmal zum Leitmotiv der Tanzspielzeit: Heimat.
Für Saskia de Vries ist Heimat etwas, das man in einer Plastikschale oder in der bloßen Hand mit sich tragen kann: In ihrem Stück HIMBEEREN macht sie sich auf die Suche nach Erinnerungen voller Sinnlichkeit, zum Greifen nah und im nächsten Moment unendlich fern.
Dass solche Erinnerungen trügerisch sein können, beschäftigt Cristina Commisso und Lennart Huysentruyt in WHO IS LARRY MALONE? In einer Art Gedankenspiel hinterfragen sie die Zeiten und Perspektiven, aus denen wir unsere Realität wahrnehmen.
Katherina Nakuis PSEUDO-KU ist ein Sudokuspiel für Computer, aber ist Nakuis Stück ein Spiel? In einer Welt voller Verwandlungen und wundersamer Nostalgie scheint alles möglich.
Aus anderer Perspektive nähert Ohad Caspi sich in XXX dem Thema „Heimat“. Caspi zeichnet die Grundrisse einer Heimat nach, die durch Musik, Sexualität und Tanz geprägt ist.
Auch Vincenzo Minervinis Stück ORBIT legt nahe, dass wir mit der Suche bei uns selbst beginnen müssen: Das Bild von Objekten, die auf einer ewigen Bahn um einen Himmelskörper kreisen, steht am Beginn seiner Auseinandersetzung. Minervini stellt sich und uns die Frage, wie es sein kann, dass ein Zuhause auf einmal ein fremder Ort wird und wie wir weiter versuchen, das eigene Zentrum zu erreichen.
Ayaka Kamei forscht in EN ebenfalls den Lebenswegen nach, auf denen uns schicksalhafte Begegnungen andere Richtungen einschlagen lassen.


Die Vorstellung dauert ca. 1 Stunde 45 Minuten, keine Pause.

BESETZUNG

PRESSESTIMMEN

„,Open Windows VI‘ begeistert sein Premierenpublikum, das mit einem langen Applaus und Fußtrampeln auf diesen gelungenen Abend reagiert. Die sechs Choreografien sind facettenreich und enorm gut getanzt. Da zuzugucken, ist eine wahre Freude.“ – Anne Reinert, Neue Osnabrücker Zeitung, 27.5.2018

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